*
Menu
Willkommen Willkommen
Meine Geschichte Meine Geschichte
Potentialentfaltung Potentialentfaltung
Gemeinschaft Gemeinschaft
Arbeiten von Zuhause Arbeiten von Zuhause
Passiveinkommen Passiveinkommen
Vision und Mission Vision und Mission
BlockChain & BitClub BlockChain & BitClub
DEFAULT : Die Liebe und der Wahnsinn
28.01.2017 16:15 ( 1864 x gelesen )

Es wird erzählt, dass einst alle Gefühle
und Qualitäten des Menschen ein Treffen hatten.

Das Versteckspiel war noch nicht erfunden und
als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn gewitzt vor:

"Lasst uns verstecken spielen"

Die Intrige hob die Augenbraue,
die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte:

" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn...
...und dachte sich dabei die Regeln aus:

"Ich verdecke mein Gesicht, schließe die Augen
und fange an von 1 bis 1-Million zu zählen.
Inzwischen versteckt ihr euch an Orten, an denen ich euch finden muss.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde
meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge,
dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen.
Sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte,
machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken
-> wozu auch?
Zum Schluss würde man sie ohnehin entdecken.
Der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre
(Im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

***

"Eins, zwei, drei,..." fing der Wahnsinn an zu zählen.



Als erstes fand die Trägheit ihr Versteck.
Sie ließ sich einfach hinter den ersten Stein fallen
und bewegte sich nicht mehr.

Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich
im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben:

Ein kristallklarer See ---> ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle ---> ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings ---> das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß ---> großartig für die Freiheit,

Endlich versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.

Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich ---> aber nur für ihn.
Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund
(in Wahrheit versteckte sie sich natürlich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen waren im Zentrum der Vulkane zu finden.
Die Vergesslichkeit ---> ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte,
hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden
und war deutlich zu sehen.

Alle Plätze schienen schon vergeben zu sein,
bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss,
sich in der Blüte zu verstecken.

***

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei Schritte vom Wahnsinn entfernt.

Danach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.

Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.

In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.

Den Egoismus brauchte er nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
dass sich als Wespennest entpuppte.

Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst
und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.

Mit dem Zweifel, war es noch einfacher.
Ihn entdeckte er oben auf einem Zaun sitzend.
Er konnte sich nicht entscheiden,
auf welcher Seite er sich besser verstecken sollte.

So fand der Wahnsinn Einen nach dem Anderen,
das Talent im frischen grünen Gras, auf dem Feld
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

Der Wahnsinn suchte sie überall.
Auf jedem Baum,
in jedem Bach und auf jedem Berg dieses Planeten.

Als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
um zu sehen ob sich die Liebe in dem Strauch befand.
Plötzlich schallte ein schmerzlicher Schrei aus dem Strauch.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.

Dem Wahnsinn tat das schrecklich leid.
Er war hilflos und wusste nicht,
wie er das jemals wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, höchstpersönlich die Rolle ihrer Augen zu übernehmen
und sie für immer zu führen.

Seit dieser Zeit,
seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe blind und der Wahnsinn stets Ihr Begleiter.

unbekannter Vefasser
(leicht geändert)


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
Blog Block
SocialBookmark
Share |

Login
Benutzername:

Passwort:

Login automatisch

Passwort vergessen? Jetzt registrieren!
Fusszeile
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail