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Archiv Sep 2012

Sep
30

Im Fluss des Lebens

 

Foto: kstudy
"Das warme Licht"

Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de

Ich wollte ganz genüsslich im Fluss schwimmen gehen,
doch eh ich mich umsah,
kam eine Strömung
und zog mich in den Fluss hinein.
Ich hätte jetzt in der Mitte des Flusses
ganz in Ruhe weiterschwimmen können,
aber irgendwie erschien es mir doch sicherer,
mich am Ufer festzuhalten.

Ja, da war Land und ich wusste,
die Bäume werden so schnell nicht ausreißen.
Deshalb krallte ich meine Finger
um die braunen starken Äste.
Ab und zu kamen andere an mir vorbeigeschwommen
und fragten mich,
ob ich nicht lieber in Ruhe mitschwimmen will.
Aber ich meinte, dass ich die Sicherheit an Land brauche,
sonst bekäme ich Angst, wenn ich nicht wüsste, was kommt.


Ein anderer Schwimmer bat mir einen Rettungsring an,
aber ich meinte, da könnte ja auch die Luft rausgehen.
Und so verharrte ich am Flussufer,
so dass bald meine Finger weh taten.

Und als plötzlich ein Schiff den Fluss hinunterfuhr,
kam diese Riesenwelle, die über mich schwappte.
Ich verlor den Halt am Ufer,
ließ die Äste los,
tauchte kurz unter Wasser
und als ich wieder hochkam,
schnappte ich nach Luft
und schwamm eine Weile mit dem Strom.

Es dauerte nur eine kurze Zeit
und ich war an einer ganz ruhigen Stelle
im Fluss angekommen.
Der Fluss war klar
und man konnte sogar die Fische am Grund erkennen,
die dort schwammen.
Herrlich, diese Natur.
Ich legte mich auf den Rücken
und ließ mich einfach treiben.
Ein tolles Gefühl.

Hätte ich das mal vorher gewusst …


Kerstin Werner

Sep
26

Das Gesetz der Kapitulation

Das Gesetz der Kapitulation besagt,
dass es Dinge gibt, die ausserhalb
unserer Möglichkeiten und unseres
persönlichen Einflussbereichs liegen.

...Niemand auf der Welt kann alles oder weiß alles...


Dem Gesetz der Kapitulation zufolge ist es gut,
sich der Dinge bewusst zu sein, die wir nicht (ändern) können.
Die Realität zu bejahen und beispielsweise
Frieden damit zu schließen
oder Unterstützung zu erbitten.

Diese Dinge also dahin "abzugeben",
wo sie in guten Händen sind.



Der Wert dieses Gesetzes liegt in der Erkenntnis,
dass wir nicht alles entscheiden, kontrollieren und dennoch
"unser Bestes" geben und für uns sorgen können.

Es sagt uns, dass wir aufhören sollen,
Dinge (tun) zu wollen,
die wir nicht können und stattdessen
die Dinge zu tun, die wir können und an denen wir uns erfreuen.


Zitat:
Du musst Wunder geschehen lassen,
damit sie passieren können.
 
(unbekannter Verfasser)
 
Im Vertrauen auf das Leben,
überlass ich dem Leben das Leben.
 
(unbekannter Verfasser)
 
 
Sehenswert:
 

  

Sep
22

Als ich mich selbst zu lieben begann

Chraly Chaplin

Foto: Emily Stanchfield
"Charlie Chaplin in the Bradbury Building"

Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass Alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich:
Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid,
nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich:
Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich:
Das nennt man „REIFE“.

 
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe
und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.

Heute weiß ich:
Das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, was mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
 
aber heute weiß ich,
das ist „SELBSTLIEBE“.
 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
 
Heute habe ich erkannt:
Das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.

So lebe ich heute jeden Tag und
nenne es „BEWUSSTHEIT“.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung
nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.


Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN!


Charly Chaplin
(zu seinem 70. Geburtstag)

Sep
20

Das Gesetz des Mitgefühls

Das Gesetz des Mitgefühls besagt,
dass wir Situationen nicht nur mit Hilfe einer Analyse
durch unseren Verstand einschätzen.
Ihm zufolge schätzen, wir die Grenzen und Fähigkeiten der Beteiligten
anhand unserer eigenen Grenzen und Fähigkeiten ein.

Nach dem Gesetz des Mitgefühls gibt es keinen Grund
andere zu verurteilen.

Das Leben steht uns neutral gegenüber.
Es (ver)urteilt (uns) nicht!
Unsere Entwicklung ist so angelegt, dass wir zB
Fehler machen, aus denen wir dann wieder lernen
und uns weiterentwickeln.

Bei dem Gesetz des Mitgefühls folgen wir also
dem Gesetz von Ursache und Wirkung.
Wir berücksichtigen den Entwicklungsstand
der Beteiligten anhand unseres eigenen Entwicklungsstandes
 bzw. anhand unserer eigenen Erfahrungen.
 

 

 

Der Wert des Gesetzes des Mitgefühls liegt in der Erkenntnis,
dass wir in der Lage sind, die Situation anderer
einschätzen zu können.

Wenn wir wollen,
können wir also andere Menschen
bei Ihren "Problemen" unterstützen.


 

Zitat:

"Mitgefühl ist die Erkenntnis,
daß wir alle innerhalb der Grenzen
unserer jetzigen Fähigkeiten und Überzeugungen
unser Bestes tun."

Dan Millmann


 

Daß ich dem Hungrigen zu essen gebe,
dem vergebe, der mich beleidigt,
und meinen Feind liebe
– das sind große Tugenden.

Was aber, wenn ich nun entdecken sollte,
daß der armseligste Bettler
und der unverschämteste Beleidiger alle in mir selber sind
und ich bedürftig bin,
Empfänger meiner eigenen Wohltaten zu sein?

Daß ich selber der Feind bin, den ich lieben muß – was dann?

 

 C. G.Jung

  

Sep
16

Der Wettlauf der Frösche

 Foto: Samuel Sharpe, „Smile“

Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de

 

 

Einst kam es zu einem Wettlauf der Frösche.
Der Sieger sollte als besonders stark und ausdauernd gefeiert werden.

Um es besonders schwierig zu machen, beschlossen sie,
dass der höchste Punkt eines großen Turms das Ziel sein sollte.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele Frösche,
um zuzusehen und ihre Artgenossen anzufeuern.

Nur war es so, dass der Turm wirklich sehr groß war und jeder Zuschauer,
der ihn sah, daran zweifelte, dass ein Frosch bis zum höchsten Punkt gelangen könne.

So dachten sie insgeheim:
"Die Armen werden alle scheitern! DAS schafft keiner!
Traurig werden sie aufgeben! Runterfallen und sich verletzen oder Schlimmeres werden Sie!"

Als dann der Wettlauf begann, riefen also Einige:
"Oje, Ihr Armen, verletzt euch nicht!" "Hört auf, dass schafft ihr nie!"
oder "Das ist einfach unmöglich!" "Welch dumme und aussichtslose Idee!"

Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie immer deutlicher:
"Hört auf!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!"

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten.
Die Frösche begannen einer nach dem anderen aufzugeben.

Also rief das Publikum bestärkt durch ihren Erfolg lauter:
"Hört auf!", "Das ist einfach unmöglich!", "Das schafft Ihr nie!"

Und tatsächlich gaben bald alle Frösche auf
– alle, ausser einem, der weiterhin versuchte,
auf die Spitze des Turmes zu klettern.

Das Publikum hielt ihn für einen Dickschädel
und entsprechend veränderten sich die Rufe.
Bald unterstellten sie ihm Dinge,
die wir hier nicht nennen wollen.

Doch der Frosch kletterte unverdrossen an dem steilen Turm hinauf.

Letztenendes war er der Einzige, der das Ziel erreichte.

Alle Anderen Frösche hatten aufgegeben und
dann laut mit gerufen.

Sie alle waren sehr erstaunt, konnten es kaum glauben
und wollten natürlich von ihm wissen, wie er das geschafft hatte
und ob er einen besonderen Trick kannte.

So näherte sich ihm einer der anderen Teilnehmerfrösche,
um ihn zu fragen.

Da erst bemerkten sie,
dass dieser Frosch taub war.

unbekannter Verfasser
(leicht geändert)

Sep
13

Das Gesetz der freien Entscheidung

Das Gesetz der freien Entscheidung besagt, dass wir nicht immer beeinflussen können,
was (mit) uns geschieht -> Wohl aber WIE WIR REAGIEREN!

Wir entscheiden also nicht, ob der Apfel vom Baum fällt, während wir darunter stehen.
Wohl aber, ob wir ihn danach aufheben und genüßlich essen, weil er lecker ist
 - oder zB in die Tonne treten, weil er uns getroffen hat.

Wichtig ist dabei zu verstehen, dass wir nicht über unsere körperlichen Reaktionen, Gefühle,
Gedanken etc. entscheiden, sondern darüber, wie wir uns "verhalten".
(Sollte Dich der Apfel treffen, entscheidest Du also nicht, ob es blutet,
nicht über die Höhe des Schmerzes und auch nicht über Deine ersten Gedanken oder Reflexe...)


Stephen Covey ist der Ansicht, dass dennoch:

-> nur max. 10% des Lebens aus Dingen besteht, die Dir geschehen
-> 90% Deines Lebens davon bestimmt wird, wie DU REAGIERST


Das Gesetz der freien Entscheidung sagt also, dass die Entscheidungen
darüber, wie Du auf Auslöser reagierst, Dein Leben zu weiten Teilen gestalltet!


Es gibt ein schönes Beispiel dafür:

Stell Dir vor, Deine Frau schüttet Dir morgens beim Frühstück Kaffee über Dein Hemd
und Du bist ohnehin schon spät drann.


Variante 1:
Du schreist Sie an und verwickelst Dich in einen kleinen Ehekrieg, der dafür sorgt,
dass noch die nächsten Tage der Haussegen schief hängt.
Weil die Zeit nun noch mehr drängt und Du zudem aufgeregt bist,
stolperst Du und fällst hin, während Du ein frisches Hemd holen willst.
Die Hose kannst Du nun auch gleich wechseln...
...wie von Geisterhand geschehen dann noch ein paar Dinge,
die Dich im Verlauf des Tages zu den Worten bringen:
"Heute ist nicht mein Tag"


Variante 2:
Du sagst zu Deiner Frau:
"Halb so schlimm, allerdings habe ich es eilig"
und Deine Frau unterstütz Dich dabei,
doch noch rechtzeitig zur Arbeit zu kommen...
...am nächsten Morgen kocht Sie den Kaffee,
den Du sonst selbst gemacht hättest.



Dan Millman schreibt zu diesem Gesetz:

"Wir Menschen tragen eine Bürde, die gleichzeitig ein Segen ist:
Die große Verantwortung der Willensfreiheit
– die Macht der freien Entscheidung.
Vieles in unserer Zukunft wird durch Entscheidungen bestimmt, die wir heute treffen.
Die äußeren Umstände unseres Lebens haben wir nicht immer unter Kontrolle,
aber unsere Reaktionen auf das, was uns begegnet, können wir selbst bestimmen.
Wenn wir uns der Macht unseres freien Willens bewußt werden,
finden wir den Mut, intensiv in dieser Welt zu leben."


 

Der Wert dieses Gesetzes liegt in der Erkenntnis,
dass Du nicht Deine Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen
ändern oder kontrollieren musst,
um "selbstbestimmter" zu leben.
Du kannst aber lernen Dein Verhalten selbst zu bestimmen.
Dabei kannst Du beispielsweise darauf achten, gut für Dich (oder andere) zu sorgen.

Es geht dabei um die Bewusstwerdung von Auslösern (oder Reizen)
und Deiner Entscheidung für ein Verhalten.

 

 

Zitat

Wir entscheiden nicht, ob wir geboren werden.
Wir entscheiden uns nicht für bestimmte Eltern
oder für unser Geburtsland.
Die meisten von uns entscheiden sich nicht bewusst für den Tod,
und auch nicht für seinen Zeitpunkt und die Todesumstände.

Doch innerhalb dieser Grenzen
entscheiden wir sehr wohl, wie wir leben.

Joseph Epstein

 

Sep
09

Der Steinhauer


 Berg

Es war einmal ein Steinhauer, der jeden Tag die Berge erklomm,
um Steine für die Menschen in seinem Dorf zu hauen.

Eine Tages, nachdem er einem reichen Fürst
einen besonders schönen Stein brachte
und dessen Haus gesehen hatte,
war er es leid
Steine aus dem Berg zu hauen.

"Es ist so schrecklich mühselig Steine zu hauen,
viel lieber würde ich ein reicher Fürst sein.

Auf wundersame Weise erfüllte sich sein Wunsch
und er wurde ein reicher Fürst.

Als Fürst hatte er prächtige Kleider,
und viel Macht.
An einerm besonders heißem Tag
blickte er zur Sonne und stellte fest,
dass sie viel mächtiger sei, als er.

Wie gern würde ich den Platz mit ihr dort oben am Himmel tauschen
und so allmächtig sein wie sie",
sagte er laut zu sich.

Auch dieser Wunsch erfüllte sich auf wundersame Weise
und er wurde zur Sonne.

Freudig sandte er seine Strahlen hinab,
musste jedoch rasch erkennen, dass sie von den Wolken abprallten.

"Was nutzt es, die Sonne zu sein,
wenn die Wolken meine Strahlen aufzuhalten vermögen?",
klagte er.

Und er wurde eine Wolke, flog über der Welt dahin,
regnete auf sie hinab und wurde schließlich vom Wind zerfetzt und verweht.

"Ah, der Wind kann also die Wolken verwehen,
so muss er wohl das stärkste Element sein.
Ich möchte der Wind sein."
Und er wurde zum Wind.

Er wehte und blies und toste.
Doch eines Tages verwehrte ihm eine hohe Wand den Weg.
Es war ein Berg.

"Was nutzt es, der Wind zu sein, wenn ein Berg mich aufhalten kann?"

So wurde er ein Berg.
Doch bald spürte er etwas an ihm hämmern.

Es war ein Steinhauer.

Nachdem er sich nun wieder wünschte,
er selbst zu sein,
hörte man nie wieder den
Wunsch von ihm,
ein Anderer zu werden.

 

Japanisches Märchen
(gekürzt und geändert)

Sep
06

Das Gesetz des Gleichgewichts

Das Gesetz des Gleichgewichts beschreibt die "Wahrheit", dass es Kräfte und "Gegenkräfte" gibt,
die zu einer (manchmal ausgewogenen) Balance führen.

Auf einer Waage sieht man das ganz einfach,
wenn man auf beide Seiten zB Steine legt
(Justitia läßt grüssen).

Eine Waage ist aber nicht von sich aus ausgewogen und stabil.
Um einen Ausgleich zu schaffen, kann man
sowohl das Gewicht auf der einen Seite veringern,
als auch auf der entgegengesetzten Seite erhöhen...

Das verblüffende an diesem Gesetz ist, dass es auch für solche Dinge wie unsere (Lebens)Situation gilt.

Für unsere Situation gibt es treibende und bremsende Faktoren (Kräfte),
die genau zu unserer (stabilen) Situation führen.
 
Möchten wir ein (neues) (Lebens)Ziel erreichen, müssen wir Folgendes wissen:

  • Es kann darum gehen, die Balance (Ausgewogenheit, Stabilität) zu "stören".
  • Wir können die derzeitige Balance beeinflussen
    • indem wir die treibenden Kräfte verstärken
      (zB: Ziele, Zukunftsbilder, Wünsche, Träume)
    • die bremsenden Kräfte abschwächen
      (zB: hinderliche Denke, Energielevel, Zeit)
  • Unter Umständen "pendeln" wir,
    bis sich eine neue Balance (Stabilität) gefunden hat.
  • Und besonders wichtig (und genauso "vergessen"^^):
    Um "Reibungsverluste" (oder auch "Zukunftslasten") zu minimieren, ist es WICHTIGER die
    BREMSENDEN KRÄFTE ABZUSCHWÄCHEN,
    als die treibenden Kräfte zu verstärken.
     

Schließlich macht es wenig Sinn, gleichzeitig Gas zu geben und zu bremsen.

Stellt man es sich so vor, als würde man beim Verstärken jeweils auf einer Seite Steine hinzufügen
und beim Abschwächen auf der anderen Seite Steine wegnehmen,
könnte man auch sagen, dass wir die Waage (oder uns selbst)
ja nicht unter Bergen von Steinen begraben wollen, indem wir immer nur verstärken ;-)

 

Für Dich bedeutet das Gesetz des Gleichgewichts,
dass Du Ausgewogenheit bzw. Stabilität in Dir finden kannst.
Es bedeutet, dass diese Balance durch Faktoren "beeinflusst" werden kann.

Es besagt aber auch:
Wenn Du ein Ziel hast, schau, wie (und ob) Du die Handbremse gelöst bekommst ;-)

Wenn Du zu viele Ziele, Träume, Wünsche hast,
kannst Du darunter begraben werden *oder so*

Die "Balance der Situation" hat übrigens nicht unbedingt etwas mit Gerechtigkeit etc. zu tun...
 
 

 

Nach Dan Millmann erinnert uns das Gesetz des Gleichgewichtes daran,
dass wir von Allem zuviel oder zuwenig tun (sein) können
und das das Pendel unseres Lebens und unserer Gewohnheiten,
wenn es zu sehr nach einer Seite ausgeschlagen ist,
unweigerlich bald in die andere Richtung schwingen wird.

Das Gesetz des Gleichgewichts gilt ihmzufolge für unseren Körper,
unseren Geist und unsere Gefühle, für alle Ebenen unseres Seins.

In seinem Buch "Der Pfad des friedvollen Kriegers" beschreibt er daher einen erstrebenswerten "goldenen Mittelweg" und Zentrierung.

Etwas moderner als die Sichtweise des goldenen Mittelweges ist das Modell des Wertequadrates.
 
 

Zitat

Wissen ist besser als Dinge einfach zu tun.
Meditation ist besser als Wissen.
Der Verzicht auf die Früchte der eigenen Taten ist besser als Meditation.
Warum?
Weil dem Loslassen von Erwartungen sofort Frieden folgt.

Hinduistische Weisheit

 

Sep
02

So anstrengend!


 Mohn

Einst kam ein Schüler zum Meister.

„Meister“, stöhnte er,
„um Euren Lehren zu folgen, ist so viel Mühe nötig.
Das ist mir eigentlich alles viel zu anstrengend.
Ich werde das Studium beenden.”

Da schaute der weise Alte mit einem traurigen Blick auf seinen Schüler.
„Kennst du die Geschichte von der Raupe?” fragte er.

Der Schüler schüttelte den Kopf.

„Gut, ich will sie dir erzählen.
„Es war einmal eine Raupe, die hatte das Gefühl,
dass die Verwandlung zum Schmetterling zu anstrengend sei.
So beschloss sie, eine Raupe zu bleiben.

Und während sie mühsam und langsam durchs Leben kroch,
schaute sie immer mal wieder hinauf zu all den Schmetterlingen,
die im Sommerwind von Blume zu Blume tanzten…”

Der weise Mann blickte den Schüler an und fuhr dann fort:
„Nun überleg wohl,
ob der scheinbar einfachere Weg
auch tatsächlich der Einfachere ist.“

 

Tania Konnerth
(leicht geändert)


So rau! - Ein (Kinder)Gedicht:

Ich trag mein Laternchen durch Nebel und Graus.
Das löschen die wildesten Stürme nicht aus.

Das Lichtlein heißt Freude und Lieb hüllt es ein.
Mein Herz ist ein König, die Erde ist mein.


unbekannter Verfasser

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