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Archiv Aug 2012

Aug
30

Das Gesetz des Pfades

Das Gesetz des Pfades beschreibt die "Wahrheit", dass unser Tun einem Weg oder Pfad ähnelt.

Uns begegnen Sackgassen und Neuanfänge, wie auch Kreuzungen mit mehreren Möglichkeiten.
An diesen Stellen sind die Wege oft instabil oder gar chaotisch und unsicher.
Positive Erfahrungen lassen uns (meist an diesen Stellen) Wege einschlagen,
auf denen wir erstmal wieder verharren, in Stabilität und Sicherheit.

Gleichzeitig "filmen" wir quasie unseren Weg und nehmen das Erlebte in uns auf.
So wird der Weg das, was uns prägt.
Oft folgen wir dann später unseren Wegen, auch wenn sie nicht optimal für uns sind,
da wir quasie (durch unser eigenes Tun) "vorgeprägt" sind.

Dem Gesetz des Pfades zufolge ist es wichtiger, sich seines Weges bewusst zu werden,
als Idealen oder Zielen zu folgen.
  
 

Für Dich liegt der Wert dieses Gesetzes in der Erkenntnis,
dass Du Dich weder "zufällig" noch völlig "geplant" entwickelst.

So, wie Dein vergangenes Tun und Erleben (Dein Pfad) Dich geprägt hat,
kannst Du Deine Entwicklung durch Dein jetztiges Tun und Erleben beeinflussen.

Sag Dir doch mal soetwas:

Nur für heute möchte ich meiner Freude folgen
und Dinge auch von Herzen tun.

(Und das natürlich an jedem Heute ;-) )

Besser ist es natürlich eine eigene Liste zu machen,
von Dingen, die Du gern "filmen" würdest...

Zitat


Es gibt nichts Gutes,
ausser man tut es.

 Erich Kästner


 

Wer den ganzen Tag Misthaufen filmt,
wird Abends keinen Liebesfilm schneiden. 

unbekannter Verfasser
(MeinerEiner)
 

Aug
26

Spuren im Sand


 Am Strand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:

Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war,
blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er:
„Mein liebes Kind,
ich liebe dich
und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“

 

Margaret Fishback Powers


Zitat

"Wer Glück will
muss erwerben,
was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann."

Augustinus Aurelius 

Aug
23

Die Perspektive


Quack :-)
 

Hier  geht es auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter mit universalen Prinzipien bzw. mit Lebensgesetzen.

Sie erinnern sich?

Oft ist es gar nicht so einfach die Froschperspektive zu verlassen und
auf die Dinge zu schauen, statt von den Dingen "bewegt" zu werden.


  Die beschriebenen Prinzipien und Lebensgesetze sollen die Draufsicht ermöglichen:

"Den Wald zu sehen, obwohl man darin spazieren geht"
Das Leben oder die Welt, "obwohl" wir darin leben....

Ich möchte Sie mit dieser Reihe von Prinzipien einladen, immer mal wieder die Perspektive zu ändern.

Den Alltag kurz zu verlassen und auf das Leben / die Welt zu schauen.

Sie können diese Prinzipien gerne gedanklich hin und her bewegen und überprüfen...
...genau dafür sind Sie da.

 

Weiterhin eine wunderbare Zeit wünschend,

Bernd Matuschek



„Es gibt triviale Wahrheiten und es gibt "große Wahrheiten".
Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist einfach falsch.
Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist auch wahr.“
 

Aug
19

Die kleinen Leute aus Swabedoo


 

Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde.
Die meisten von ihnen wohnten im Dorf Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs.
Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln
bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.

Was die Swabedoodahs am meisten liebten,
war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken.
Ein jeder von ihnen trug über seiner Schulter einen Beutel,
und der Beutel war angefüllt mit weichen Pelzchen.
Sooft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen.
Es ist sehr schön, einem anderen ein warmes, weiches Pelzchen zu schenken.
Es sagt dem anderen, dass er etwas Besonderes ist,
es ist eine Art zu sagen “Ich mag Dich!”.
Und ebenso schön ist es, von einem anderen ein solches Pelzchen zu bekommen.
Du spürst, wie warm und flaumig es an deinem Gesicht ist,
und es ist ein wundervolles Gefühl, wenn du es sanft und leicht
zu den anderen in deinen Beutel legst.
Du fühlst dich anerkannt und geliebt, wenn jemand dir ein Pelzchen schenkt,
und du möchtest auch gleich etwas Gutes, Schönes tun.
Die kleinen Leute von Swabedoo gaben und bekamen gern weiche, warme Pelzchen,
und ihr gemeinsames Leben war ganz ohne Zweifel sehr glücklich und fröhlich.

Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold.
Eigentlich wollte er gar nicht allein dort draußen wohnen,
und manchmal war er sehr einsam.
Er hatte schon einige Male am Rand des Dorfes gestanden und sich gewünscht,
er könnte dort mitten unter den fröhlichen Swabedoodahs sein,
aber er hatte nichts, was er hätte dazutun können
– und das Austauschen von warmen, weichen Pelzchen hielt er für einen großen Unsinn.
Traf er einmal am Waldrand einen der kleinen Leute,
dann knurrte er nur Unverständliches
und lief schnell wieder zurück in seine feuchte, dunkle Höhle.

An einem Abend, als der große, grüne Kobold wieder einmal am Waldrand stand,
begegnete ihm ein freundlicher, kleiner Swabedoodah.
“Ist heute nicht ein schöner Tag?”, fragte der Kleine lächelnd.
Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort.
“Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen”, sagte der Kleine,
“hier ist ein besonders schönes.
Sicher ist es für Dich bestimmt,
sonst hätte ich es schon lange verschenkt.”

Aber der Kobold nahm das Pelzchen nicht.
Er sah sich erst nach allen Seiten um, um sich zu vergewissern,
dass auch keiner ihnen zusah oder zuhörte,
dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm ins Ohr:

“Du, hör mal, sei nur nicht so großzügig mit Deinen Pelzchen.
Weißt Du denn nicht, dass Du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt,
wenn Du sie immer so einfach an jeden,
der Dir über den Weg läuft, verschenkst?”

Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der kleine Swabedoodah zu dem Kobold hoch.
Der hatte in der Zwischenzeit den Beutel von der Schulter
des Kleinen genommen und geöffnet.
Es klang richtig befriedigt, als er sagte:
“Hab ich es nicht gesagt!
Kaum mehr als 217 Pelzchen hast Du noch in Deinem Beutel.
Also, wenn ich Du wäre:
Ich würde vorsichtig mit dem Verschenken sein!”

Damit tappte der Kobold auf seinen großen,
grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen
Swabedoodah am Waldrand zurück.
Er war so verwirrt, so unglücklich, dass er gar nicht darüber nachdachte,
dass das, was der Kobold da erzählte, überhaupt nicht sein konnte.

Denn jeder Swabedoodah besaß einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen.
Schenkte er ein Pelzchen, so bekam er sofort von einem anderen ein Pelzchen,
und dies geschah immer und immer wieder, ein ganzes Leben lang
– wie sollten dabei die Pelzchen ausgehen?

Auch der Kobold wusste das
– doch er verließ sich auf die Gutgläubigkeit der kleinen Leute.
Und noch auf etwas anderes verließ er sich,
etwas, was er an sich selbst entdeckt hatte
und von dem er wissen wollte, ob es auch in den kleinen Swabedoodahs steckte.
Er wollte wissen, ob die Dinge in Wirklichkeit so sind wie er sie sah.
So belog er den kleinen Swabedoodah ganz bewusst,
setzte sich in den Eingang seiner Höhle und wartete.

Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah
und grübelte vor sich hin.
Nicht lange, so kam ein guter Bekannter vorbei,
mit dem er schon viele warme, weiche Pelzchen ausgetauscht hatte.
“Wie schön ist dieser Tag!”,
rief der Freund, griff in seinen Beutel und gab dem anderen ein Pelzchen.
Doch dieser nahm es nicht freudig entgegen,
sondern wehrte mit den Händen ab.
“Nein, nein! Behalte es lieber”,
rief der Kleine,
“wer weiß, wie schnell sonst Dein Vorrat abnimmt.
Eines Tages stehst Du ohne Pelzchen da!”

Der Freund verstand ihn nicht, zuckte nur mit den Schultern,
packte das Pelzchen zurück in seinen Beutel und ging mit leisem Gruß davon.
Aber er nahm verwirrte Gedanken mit,
und am gleichen Abend konnte man noch dreimal im Dorf hören,
wie ein Swabedoodah zum anderen sagte:
“Es tut mir leid, aber ich habe kein warmes, weiches Pelzchen für Dich.
Ich muss darauf achten, dass sie mir nicht ausgehen.”

Am kommenden Tag hatte sich dies alles im ganzen Dorf ausgebreitet.
Jedermann begann, seine Pelzchen aufzuheben.
Man verschenkte zwar immer noch ab und zu eines,
aber man tat es erst nach langer, gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig.
Und dann waren es zumeist nicht die ganz besonders schönen Pelzchen,
sondern die mit kleinen Stellen und die schon etwas abgenutzten.
Die kleinen Swabedoodahs wurden misstrauisch.
Man begann, sich argwöhnisch zu beobachten,
man dachte darüber nach, ob der andere wirklich ein Pelzchen wert war.
Manche trieben es so weit, dass sie ihre Pelzbeutel nachts unter den Betten versteckten.
Streitigkeiten brachen darüber aus, wie viele Pelzchen der oder der besaß.

Und schließlich begannen die Leute, warme, weiche Pelzchen
gegen Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken.
Der Bürgermeister von Swabedoo machte sogar eine Erhebung,
wie viele Pelzchen insgesamt vorhanden waren,
ließ dann mitteilen, dass die Anzahl begrenzt sei
und rief die Pelzchen als Tauschmittel aus.

Bald stritten sich die kleinen Leute darüber,
wieviele Pelzchen eine Übernachtung oder eine Mahlzeit
im Hause eines anderen wert sein müsste.
Wirklich, es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub!
An dämmerigen Abenden fühlte man sich draußen nicht mehr sicher,
an Abenden, an denen früher die Swabedoodahs gern im Park
oder auf den Straßen spazieren gegangen waren, um einander zu grüßen,
um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken.

Oben am Waldrand saß der große, grüne Kobold,
beobachtete alles und rieb sich die Hände.

Das Schlimmste von allem geschah ein wenig später.
An der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu verändern.
Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und im Rücken,
und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine Krankheit,
die Rückgraterweichung genannt wird.
Die kleinen Leute liefen gebückt und in schweren Fällen bis zum Boden geneigt umher.
Die Pelzbeutelchen schleiften auf der Erde.
Viele fingen an, zu glauben, dass die Ursache ihrer Krankheit
das Gewicht der Beutel sei und dass es besser wäre,
sie im Hause zu lassen und dort einzuschließen.

Es dauerte nicht lange, und man konnte kaum noch einen Swabedoodah
mit einem Pelzbeutel auf dem Rücken antreffen.

Der große, grüne Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lüge sehr zufrieden.
Er hatte herausfinden wollen,
ob die kleinen Leute auch so handeln und fühlen würden wie er selbst,
wenn er, wie das fast immer der Fall war, selbstsüchtige Gedanken hatte.
Sie hatten so gehandelt! So musste es also wirklich sein.
Und der Kobold fühlte sich sehr erfolgreich.

Er kam jetzt häufiger einmal in das Dorf der kleinen Leute.
Aber niemand grüßte ihn mit einem Lächeln,
niemand bot ihm ein Pelzchen an.
Stattdessen wurde er misstrauisch angestarrt,
genau so, wie sich die kleinen Leute untereinander anstarrten.
Dem Kobold gefiel das gut.
Für ihn bedeutete dieses Verhalten die “wirkliche Welt”!

In Swabedoo ereigneten sich mit der Zeit immer schlimmere Dinge.
Vielleicht wegen der Rückgraterweichung,
vielleicht aber auch deshalb, weil ihnen niemand mehr ein warmes, weiches Pelzchen gab
– wer weiß es genau? –,
starben einige Leute in Swabedoo.
Nun war alles Glück aus dem Dorf verschwunden.
Die Trauer war sehr groß.

Als der große, grüne Kobold davon hörte, war er richtig erschrocken.
“Das wollte ich nicht”, sagte er zu sich selbst,
“das wollte ich bestimmt nicht.
Ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie die Welt wirklich ist.
Aber ich habe ihnen doch nicht den Tod gewünscht.”
Er überlegte, was man nun machen könnte,
und es fiel ihm auch etwas ein.

Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine Mine mit kaltem, stacheligem Gestein entdeckt.
Er hatte viele Jahre damit verbracht,
die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben und sie in einer Grube einzulagern.
Er liebte dieses Gestein, weil es so schön kalt war
und so angenehm prickelte, wenn er es anfasste.
Aber nicht nur das:
Er liebte diese Steine auch deshalb,
weil sie alle ihm gehörten.
Und immer, wenn er davor saß und sie ansah,
war das Bewusstsein, einen großen Reichtum zu besitzen,
für den Kobold ein schönes, befriedigendes Gefühl.

Doch jetzt, als er das Elend der kleinen Swabedoodahs sah,
beschloss er, seinen Steinreichtum mit ihnen zu teilen.
Er füllte ungezählte Säckchen mit kalten, stacheligen Steinen,
packte die Säckchen auf einen großen Handkarren
und zog damit nach Swabedoo.

Wie froh waren die kleinen Leute, als sie die stacheligen, kalten Steine sahen!
Sie nahmen sie dankbar an.
Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten.
Nur:
Wenn sie einem anderen einen kalten, stacheligen Stein gaben,
um ihm zu sagen, dass sie ihn mochten,
dann war in ihrer Hand und auch in der Hand desjenigen,
der den Stein geschenkt bekam,
ein unangenehmes, kaltes Gefühl.
Es machte nicht so viel Spaß, kalte, stachelige Steine zu verschenken
wie warme, weiche Pelzchen.
Immer hatte man ein eigenartiges Ziehen im Herzen,
wenn man einen stacheligen Stein bekam.

Man war sich nicht ganz sicher,
was der Schenkende damit eigentlich meinte.
Der Beschenkte blieb oft verwirrt und mit leicht zerstochenen Fingern zurück.

So geschah es nach und nach immer häufiger,
dass ein kleiner Swabedoodah unter sein Bett kroch,
den Beutel mit den warmen, weichen Pelzchen hervorzog,
sie an der Sonne ein wenig auslüftete,
und, wenn einer ihm einen Stein schenkte,
ein warmes, weiches Pelzchen dafür zurückgab.

Wie leuchteten dann die Augen des Beschenkten!

Ja, mancher lief schnell in sein Haus zurück,
kramte den Pelzbeutel hervor,
um auch anstelle des stacheligen Steines
ein Pelzchen zurückzuschenken.

Man warf die Steine nicht fort, oh nein!
Es holten auch nicht alle Swabedoodahs ihre Pelzbeutelchen wieder hervor.
Die grauen, stacheligen Steingedanken hatten sich
zu fest in den Köpfen der kleinen Leute eingenistet.
Man konnte es aus den Bemerkungen heraushören:

Weiche Pelzchen?
Was steckt wohl dahinter?
Wie kann ich wissen, ob meine Pelzchen wirklich erwünscht sind?
Ich gab ein warmes, weiches Pelzchen, und was bekam ich dafür?
Einen kalten, stacheligen Stein!
Das soll mir nicht noch einmal passieren.
Man weiß nie, woran man ist:
heute Pelzchen, morgen Steine.

Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gern
zurückgekehrt zu dem, was bei ihren Großeltern noch ganz natürlich war.
Mancher sah auf die Säckchen in einer Ecke seines Zimmers,
angefüllt mit kalten, stacheligen Steinen,
auf diese Säckchen, die ganz eckig waren und so schwer,
dass man sie nicht mitnehmen konnte.
Häufig hatte man nicht einmal einen Stein zum Verschenken bei sich,
wenn man einem Freund begegnete.
Dann wünschte der kleine Swabedoodah sich im Geheimen
und ohne es je laut zu sagen, dass jemand kommen möge,
um ihm warme, weiche Pelzchen zu schenken.

In seinen Träumen stellte er sich vor,
wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht herumgingen
und sich untereinander Pelzchen schenkten
wie in den alten Tagen.

Wenn er dann aufwachte, hielt ihn aber immer etwas davon ab,
es auch wirklich zu tun.
Gewöhnlich war es das, dass er hinausging und sah,
wie die Welt “wirklich ist”!

Das ist der Grund, warum das Verschenken von warmen,
weichen Pelzchen nur noch selten geschieht,
und niemand tut es in aller Öffentlichkeit.
Man tut es im Geheimen und ohne darüber zu sprechen.
Aber es geschieht!

– Hier und dort, immer wieder, bis heute.

 

unbekannter Vefasser
(leicht geändert)


Aug
17

Das Gesetz der Zuwendung

Das Gesetz der Zuwendung beschreibt die Wahrheit, dass wir Entwicklung in die Menschen bringen,
denen wir uns zuwenden, uns ihrer annehmen und mit denen eine verläßliche Bindung entsteht.

Dabei geht es sowohl um positive Zuwendungen: wie Kontakt, Impulse & Inspirationen, wie auch negative: zB Kritik & Forderungen.

Entscheidend ist bei diesem Gesetz, die dahinter liegende Motivation:
Die annehmende, zugewandte Präsenz, lebensdienliche Absicht und
wohlwollende Verbundenheit.

 

***************************

Bei Kinder ist erwiesen, das ein Mangel an Zuwendung zu schweren Schäden führen kann.
Kinder beispielsweise, die nur versorgt, nicht angesprochen werden und auch keinen Kontakt bekommen,
können an den Folgen sterben.

Andererseits gibt es Untersuchungen, die belegen, dass Lebewesen,
denen Zuwendung zuteil wird, größere Gehirne entwickeln.
 

***************************

Für Dich liegt der Wert dieses Gesetzes in der Bewusstheit,
dass Du (Deine Kinder) Zuwendung benötigst
(Wenn Du Dich entwickeln / erfolgreich sein willst)!

 

Stell Dir doch mal folgende Fragen:

Auf welchen Lebensgebieten habe ich ein wirkliches Bedürfnis
nach Zuwendung (Anteilnahme, Präsenz)?

Werden diese Bedürfnisse auch tatsächlich von meinen Mitmenschen befriedigt?

Wie kann ich an dieser Stelle gut für mich sorgen?

Wie für Andere?

 

Zitat

Liebe, im buddhistischen Sinn, meint immer aktive,
handelnde Zuwendung und erschöpft sich nie in bloßer Gefühligkeit,
die es vor allem dem "Liebenden" ermöglicht,
sich selber gut zu fühlen.

Buddhistische Weißheit


Das Universum folgt keinem festen Plan.
Sobald Sie eine Entscheidung treffen, arbeitet es damit.
Es gibt kein Richtig und kein Falsch,
nur eine Vielzahl von Möglichkeiten,
die sich mit jedem Gedanken,
jedem Gefühl und
jeder Tat verändern.

 Deepak Chopra

Leider scheint Zuwendung oft von den Lebensumständen abzuhängen.


Aug
12

Der Seiltänzer


 
Einst gab es einen Seiltänzer, der hoch über den Köpfen in schwindelnder Höhe
zwischen Rathaus und Kirchturmspitze balancierte.

Es war eine lange, gefährliche Strecke.
Sobald der Artist sein Ziel erreicht hatte,
spendete die Menge begeistert Beifall
und forderte ein Dakapo.

"Ja glaubt ihr denn, daß ich den Weg übers gefährliche Seil
auch wieder zurück schaffe?"
rief er der Menge zu.

"Aber ja, aber ja",
rief sie zurück.

Und der Mann balancierte wieder über das schwindelerregende Seil.
Als er am Ausgangspunkt angelangt war,
klatschte und trampelte die Menge und rief wieder begeistert:

"Dakapo! Dakapo! Zugabe! Zugabe!"

Und der Seiltänzer nahm eine Schubkarre und rief herunter:
"Glaubt Ihr, daß ich es auch schaffe mit dieser Schubkarre hier?"

Die Menge schaute gebannt nach oben.
Mit einer Schubkarre 200 m über ein dünnes,
gefährlich schwankendes Seil?

Doch da rief schon einer von unten:
"Das schaffst du!
Das glaube ich, das schaffst du bestimmt!"

Worauf der Seiltänzer nach unten rief:
"Du glaubst, daß ich das schaffe?
Dann komm nach oben, und setz' dich hinein!"

Irgendwann muß jeder von uns sich entscheiden.
Irgendwann muß jeder von uns in die Schubkarre,
oder aufs Seil.

 

unbekannter Vefasser
(leicht geändert)


Aug
09

Das Gesetz des Vertrauens

Das Gesetz des Vertrauens gründet sich auf die Erkenntnis, dass wir mehr "Wissen",
als wir uns durch Lesen, Zuhören und Studieren erworben haben (erwerben können).

Es beschreibt dabei die "Wahrheit", dass unser Geist, der Körper und die Seele je über eigenes Wissen verfügt und uns das "Gesamtergebnis" zur Verfügung steht.

Zudem haben wir diesem Gesetz zufolge eine direkte Verbindung zu "universeller Weisheit".
Wir können auf sie zugreifen, indem wir uns mit Anderen austauschen und eine vertrauensvolle Bindung entstehen lassen.

Das Gesetz des Vertrauens sagt uns, dass wir unserem “Unbewussten” vertrauen sollten,
da es über ein größeres Wissen verfügt als unser Bewusstsein.
 

Es geht bei diesem Gesetz nicht darum, "naiv" zu sein oder Alles zu glauben.

Das Gesetz des Vertrauens bedeutet für uns,
dass es für uns wichtig ist, auf "allen Ebenen"
ein Vertrauen in uns zu pflegen:

Das Vertrauen in uns selbst
-> benötigen wir zum Beispiel für unser Selbstwertgefühl
und dafür, dass wir auch größere Enttäuschungen (Verluste) verkraften können.

Das Vertrauen in ein "Du" und ein "Wir"
-> benötigen wir zB, damit wir uns "verstanden und gut aufgehoben fühlen"
und damit wir uns mit Anderen zusammentun / verbinden können.

Das Vertrauen in "das Ganze"
-> benötigen wir zB um einen Sinn im Leben zu finden,
damit wir also unter Anderem unsere Existenz bejahen können.

(Auch wenn eben manchmal nicht alles "logisch" oder "gerecht" erscheint.)

 

Zitat

In einer solchen Welt kann man nur zusammenleben,
wenn man nicht Misstrauen zur Grundlage
seiner menschlichen Handlung macht.
Was wir brauchen ist Mut zum Vertrauen.

Hans-Günther Sohl

 

Wer nicht genug vertraut, dem vertraut man nicht."

Lao Tse

 

Aug
04

Die Liebe und der Wahnsinn

Rosen Herz
 
Es wird erzählt, dass einst alle Gefühle
und Qualitäten des Menschen ein Treffen hatten.

Das Versteckspiel war noch nicht erfunden und
als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn gewitzt vor:

"Lasst uns verstecken spielen"

Die Intrige hob die Augenbraue,
die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte:

" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn...
...und dachte sich dabei die Regeln aus:

"Ich verdecke mein Gesicht, schließe die Augen
und fange an von 1 bis 1-Million zu zählen.
Inzwischen versteckt ihr euch an Orten, an denen ich euch finden muss.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde
meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge,
dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen.
Sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte,
machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken
-> wozu auch?
Zum Schluss würde man sie ohnehin entdecken.
Der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre
(Im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

***

"Eins, zwei, drei,..." fing der Wahnsinn an zu zählen.

Als erstes fand die Trägheit ihr Versteck.
Sie ließ sich einfach hinter den ersten Stein fallen
und bewegte sich nicht mehr.

Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich
im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben:

Ein kristallklarer See ---> ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle ---> ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings ---> das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß ---> großartig für die Freiheit,

Endlich versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.

Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich ---> aber nur für ihn.
Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund
(in Wahrheit versteckte sie sich natürlich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen waren im Zentrum der Vulkane zu finden.
Die Vergesslichkeit ---> ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte,
hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden
und war deutlich zu sehen.

Alle Plätze schienen schon vergeben zu sein,
bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss,
sich in der Blüte zu verstecken.

***

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei Schritte vom Wahnsinn entfernt.

Danach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.

Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.

In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.

Den Egoismus brauchte er nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
dass sich als Wespennest entpuppte.

Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst
und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.

Mit dem Zweifel, war es noch einfacher.
Ihn entdeckte er oben auf einem Zaun sitzend.
Er konnte sich nicht entscheiden,
auf welcher Seite er sich besser verstecken sollte.

So fand der Wahnsinn Einen nach dem Anderen,
das Talent im frischen grünen Gras, auf dem Feld
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

Der Wahnsinn suchte sie überall.
Auf jedem Baum,
in jedem Bach und auf jedem Berg dieses Planeten.

Als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
um zu sehen ob sich die Liebe in dem Strauch befand.
Plötzlich schallte ein schmerzlicher Schrei aus dem Strauch.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.

Dem Wahnsinn tat das schrecklich leid.
Er war hilflos und wusste nicht,
wie er das jemals wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, höchstpersönlich die Rolle ihrer Augen zu übernehmen
und sie für immer zu führen.

Seit dieser Zeit,
seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe blind und der Wahnsinn stets Ihr Begleiter.

 

unbekannter Vefasser
(leicht geändert)


Aug
02

Das Gesetz der Liebe

Das Gesetz der Liebe beschreibt die "Wahrheit", dass wir "Ganzer" werden,
indem wir uns selbst und die Welt von Herzen annehmen.

Es beschreibt, dass es egal ist, wo (und wie) Du auf die Welt gekommen bist.
Jeder Mensch hat ihm zufolge einen "Wert", aus sich selbst heraus und wir sollten unseren Wert und unsere Liebenswürdigkeit (auch gegenseitig) annehmen.

Viele Menschen sind der Meinung, dass es die Liebe ist, die "das Ganze" letzendlich zusammenhält ;o) 

 
Für uns bedeutet das Gesetz der Liebe,
dass wir uns selbst und die Welt kennen- und annehmen lernen sollten.

Oft geht es dabei um den "Schatten"...
...also um das Verdrängen von Eigenschaften, die wir an uns (oder in der Welt) ablehnen.

Es bedeutet, dass wir durch das Annehmen "über uns hinaus wachsen" und bestehen können.

Zitat

Du und ich: Wir sind Eins.
Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.

Mahatma Gandhi

 

Die Erfahrung lehrt uns,
dass Liebe nicht darin besteht,
dass man einander ansieht,
sondern dass man gemeinsam
in gleicher Richtung blickt.

Antoine de Saint-Exupery

 

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