*
Menu
Willkommen Willkommen
Meine Geschichte Meine Geschichte
Potentialentfaltung Potentialentfaltung
Gemeinschaft Gemeinschaft
Arbeiten von Zuhause Arbeiten von Zuhause
Passiveinkommen Passiveinkommen
Vision und Mission Vision und Mission
BlockChain & BitClub BlockChain & BitClub
RSS

Archiv Jun 2012

Jun
29

Das Gesetz des Loslassens

Das Gesetz des Loslassens beschreibt die Wahrheit, dass jeder Mensch lernen muss, sich "zu lösen".
Festhalten, Anhaftung bis hin zur Sucht, markieren den Gegenpol zum Loslassen.
Die Einheit, um die es beim "Loslassen" oder "Festhalten" geht, ist meist nichts Geringeres, als die von uns erlebte Realität.
Beim Loslassen geht es oft um unser Vermögen, die "wirkliche Wirklichkeit" zu bejahen, also anzunehmen.

Das Gesetz des Loslassens zeigt uns, dass es nicht nur den eigenen Lernweg,
die eigene Verwirklichung gibt, sondern auch Lernwege, denen alle Menschen "unterworfen" sind.

Das Prinzip des Loslassen ist aus dieser Sicht, eines der elementarsten, der "naturgegebenen Lernziele".
Dieses Lernziel ergibt sich nicht nur aus der Ablösung von den Eltern und wegen dem "erwachsen werden" der eigenen Kinder oder wegen des Todes.
Loslassen betrifft auch Entwicklungsschritte, bei denen wir Vergangenes "hinter uns" lassen.
Schauen wir uns das Kompetenzmodell an, stellen wir fest, dass die höchste Ebene unserer Kompetenz darin besteht, das Gelernte UNBEWUSST "zu können".
Insofern gehört das Loslassen auch zum Kompetenzaufbau. 
 

 

Für uns bedeutet dieses Prinzip,
dass uns das Leben Herausforderungen stellt,
denen wir gewachsen sind.

Durch unser Festhalten, unserer Anhaftung,
unserem Nein-Sagen den Realitäten gegenüber,
machen wir uns unsere eigene Realität "schwerer"
und sorgen machmal auch für Herausforderungen,
denen wir eben nicht (realistischerweise ;-) ) gewachsen sind.

 

Zitat:

Anstrengung ist ein Teil des Ganzen,
Nicht-Anstrengung ein anderer Teil.
Heben Sie diese Zweiteilung auf ->
und das Ergebnis ist müheloses Handeln,
ohne am Ergebnis zu hängen.
 
 

Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz,
klammern wir uns verzweifelt an die Dinge,
obwohl sie sich ständig ändern.
Wir haben Angst, loszulassen,
wir haben Angst, wirklich zu leben,

weil leben lernen loslassen lernen bedeutet.

Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten:
Es ist nicht nur vergeblich,
sondern es beschert uns genau den Schmerz,
den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht.

Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch,
glücklich zu sein;
weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist,
schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden.
 

 

 


Jun
24

Die Geburt des Schmetterlings

Blütenblätter Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah,
wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen.
Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien.
Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling,
ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon
damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht.
Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr.

Der Schmetterling der da entschlüpfte, war ein Krüppel.

Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern aber nicht richtig fliegen.
Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen, und fragte diesen:

"Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?"

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler dass er dem Schmetterling geholfen hatte,
leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

"Das war das Schlimmste was du tun konntest.
Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen.
Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht
und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest,
hast du ihm zwar kurzfristig geholfen,
aber langfristig zum Krüppel gemacht."

Wir brauchen manchmal den Schmerz um uns entfalten zu können -
um der oder die zu werden, die wir sein können.

Not, Schmerz und Mühen sind oft notwendig und
die Entwicklungschance die wir nutzen können.

 

unbekannter Verfasser
leicht geändert


Jun
21

Das Gesetz der Fülle

Das Lebensgesetz der Fülle beschreibt die Wahrheit, dass die allgegenwärtige Fülle für jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt abrufbar ist.
Anders formuliert, beschreibt es die Tatsache, das “die Welt” nicht “ärmer” wird, nur wenn wir durch eine “Mangelbrille” schauen…
…diese Welt bietet uns ALLES was wir zum Leben benötigen (inclusives Allem, was die Pflanzen + Tiere + Dinge benötigen). 

Dem Gesetz der Fülle zufolge liegt es in und an uns selbst, die Fülle zu sehen und uns die Dinge, die wir benötigen freudig, dankend anzunehmen oder zu erschaffen.
Es gilt sowohl für die innere, wie auch für die äussere Welt.

Hilfreich für die Wahrnehmung der Fülle sind folgende Geisteshaltungen:

  • Verbundenheit / Kontakt / liebevolles Annehmen
  • Wertschätzung / Echtheit
  • Dankbarkeit
  • Bescheidenheit / Demut

Aktivieren können wir “das Gesetz der Fülle” durch *Trommelwirbel* : GEBEN ;)


 

 

Für uns bedeutet das Gesetz, dass es sich (auch) lohnt,
sich der Dinge, die uns am Leben erhalten bewusst zu machen und "abzurufen".

Und das es sich lohnt, sich zu fragen:
Was könnte unser Leben bereichern.

Ausserdem bedeutet dieses Gesetz für uns,
dass wir uns unter Umständen von dem,
was uns fehlt abgeschnitten haben...
...und es auf der Welt einfach (weiter) existiert.
 

Zitat:

„Wer nicht handelt, dem steht die Welt zur Verfügung und er hat Überfluß.
Wer handelt, der steht der Welt zur Verfügung und hat Mangel.“

 
 
"Erhoffst du Erfüllung von anderen,
wirst du nie wahre Fülle erlangen."

 


Jun
17

Der Zettel

Eine Lehrerin gab ihren Schülern die Aufgabe, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.
Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können
– und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war.
Bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste.
Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.
“Wirklich?”, hörte man flüstern.
“Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!”
und “Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen”,
waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus.
Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.
Die Schüler waren glücklicher mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers.
Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden.
Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.
Als sie dort stand,sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr:
“Waren Sie Marks Mathelehrerin?”
Sie nickte: “Ja”.
Dann sagte er: “Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.”

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt.
Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

“Wir wollen Ihnen etwas zeigen”, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.
“Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist.
Wir dachten, Sie würden es erkennen.”
Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

“Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben”, sagte Marks Mutter.
“Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.”

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.
Charlie lächelte ein bisschen und sagte:
“Ich habe meine Liste auch noch.
Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch”.

Die Frau von Heinz sagte: “Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.”

“Ich habe meine auch noch”, sagte Monika. “Sie ist in meinem Tagebuch.”

Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen.
“Ich trage sie immer bei mir”, sagte Irene und meinte dann:
“Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.”

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.
Deshalb sollten wir den Menschen, die wir lieben und um die wir uns sorgen, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.

Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Sag es Ihnen heute.

Tu es einfach.

 Es wird kein besserer Tag dafür kommen.

Du erntest, was Du säst.
Was Du in das Leben der anderen einbringst, kommt auch in Dein eigenes Leben zurück.

 

unbekannter Verfasser
leicht geändert


Und noch ein Zitat:

Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens

Jean Babtiste


Jun
14

Das Gesetz der Dankbarkeit

Das Lebensgesetz der Dankbarkeit ist ein oft sehr unterschätztes und teilweise auch "vergessenes" universales Prinzip.

Das enthaltene Prinzip beschreibt (vereinfacht ausgedrückt) die "Wahrheit", dass Aktion und Reaktion die gleiche "Stärke" haben und in gegenläufige Richtungen verlaufen. Etwas komplizierter ausgedrückt kann man auch sagen, dass Dankbarkeit durch RESONANZ ausgelöst wird und die Schwingung zurückkoppelt.
Während dem Gesetz der Anziehung zufolge lediglich Alles um uns herum durch uns angezogen ist, verstärkt die Beachtung des Gesetzes der Dankbarkeit die für uns positiven Aspekte. Wir erhöhen also durch Dankbarkeit die Intensität und Anzahlen unserer Aussendung von Schwingungen. (Mit denen wir ja die Dinge in unser Leben "ziehen" ;-) ).

Das heißt auch, wenn Sie WIRKLICH dankbar sind und das zeigen, helfen Ihnen die meisten Menschen sehr gern -> schon allein, weil durch diese Resonanz eine Verbindung entsteht, die in der Regel Freude bereitet. Unterdrücken Sie allerdings Ihre Dankbarkeit, schlagen Sie nicht nur die Verbindung aus, Sie ziehen diese Sache auch nicht weiter (verstärkt) an...


Für uns bedeutet das Gesetz der Dankbarkeit,
  dass wir in der Lage sind, dem Postiven in unserem Leben
einen höheren Anteil zu geben und bewusster auf es zuzusteuern,
ohne das Negative ausmerzen zu müssen.

Unsere Eltern (meine jedenfalls) haben uns also nicht aus Eigennutz
beigebracht "Bitte" und "Danke" zu sagen ;-)
Eine ECHTE BITTE zu äussern befähigt uns, wichtige Dinge in unser Leben zu ziehen
und durch Dankbarkeit verstärken wir das Ganze noch.

Wenn wir also etwas in unserem Leben haben wollen,
können wir (wie in den guten alten Zeiten :D) ganz simpel darum bitten
und unsere Dankbarkeit zeigen!

 

Zitat:

„Gib blind, nimm sehend.“

   Deutsches Sprichwort 
 

Jun
10

Der zufriedene Fischer

Hängematte am Meer In einem Hafen, an einer westlichen Küste Europas, liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst.
Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren:
blauer Himmel, grüne See mit friedlichen schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick.
Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes mal: klick.

Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt; aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeugs, schließt die eilfertige Höflichkeit ab.

Durch jenes kaum meßbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.

“Sie werden heute einen guten Fang machen.”
Kopfschütteln des Fischers.
“Aber man hat mir gesagt, daß das Wetter günstig ist.”
Kopfschütteln des Fischers.
“Sie werden also nicht ausfahren?”
Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen.

Gewiß liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpaßte Gelegenheit.

“Oh, Sie fühlen sich nicht wohl?”

Endlich geht der Fischer von seiner Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über. “Ich fühle mich großartig”, sagt er.
“Ich habe mich nie besser gefühlt.”
Er steht auf, reckt sich, als wolle er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist.
“Ich fühle mich phantastisch.”

Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht:

“Aber warum fahren Sie dann nicht aus?”

Die Antwort kommt promt und knapp.

“Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin.”
“War der Fang gut?”

“Er war so gut, daß ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Duzend Makrelen gefangen...”

Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schultern. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.

“Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug”,
sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern.
“Rauchen Sie eine von meinen?” “Ja, danke.”

Zigaretten werden in die Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.

“Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen”,
sagt er, “aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar zehn Duzend Makrelen fangen... Stellen Sie sich das mal vor.”

Der Fischer nickt.
“Sie würden”, fährt der Tourist fort, “nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei- dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie was geschehen würde?”

Der Fischer schüttelt den Kopf.
“Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden...”, die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, “Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und ihren Kuttern per Funk Anweisungen geben.
Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann...”, wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache.
Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen.
“Und dann”, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache.

Der Fischer klopft ihm auf den Rücken, wie einem Kind, das sich verschluckt hat.
“Was dann?”

“Dann”, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung,
“dann könnten Sie beruhigt hier im Hafensitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken.”

“Aber das tu ich ja schon jetzt”, sagte der Fischer, “ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.”

Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, und es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.

 

Heinrich Böll


Jun
07

Das Gesetz der Anziehung

Dem Lebensgesetz der Anziehung liegt das Verständnis zugrunde, dass sich Gleiches anzieht.

Durch Bücher und Filme wie "The Secret" hat das Gesetz der Anziehung Zugang zu einer breiteren Masse gefunden.

In den Fokus ist dabei die "Macht" der Gedanken gekommen.
Auf dieser Ebene verwirklichen, dem Gesetz der Anziehung zufolge, negative Gedanken -> negative Verhältnisse. Positive Gedanken manifestieren hingegen positive Verhältnisse. Die Idee ist dabei, dass wir mit jedem Gedanken eine Schwingung aussenden und die entsprechenden Adressaten/Empfänger erreichen und anziehen. Wer positiv denkt (und auch fühlt etc.) bringt damit das Positive, Gute und Schöne in sein Leben während Missgunst, Angst, Zweifel und andere negative Denkmuster auch eher die negativen Dinge in das Leben bringen.

Fast alle Religionen arbeiten mit diesem Lebensgesetz. Im Gesetz der Anziehung findet man natürlich die verschiedenen hermetischen Prinzipien wieder

-> Das Gesetz des Ursprungs: Alles ist Geist
-> Das Gesetz der Entsprechung: Wie innen, so aussen.
-> Das Gesetz der Resonanz: Alles hat eine Schwingung
-> Das Gesetz von Ursache und Wirkung: Deine Schwingung ist die Ursache für...
 
Spannend wäre mal zu überlegen, wie das Gesetz der Polarität und das Gesetz des Geschlechts mit dem Gesetz der Anziehung (und der damit verbundenen Aufforderung "nur" positiv zu denken) verbunden sind.

 


Für uns bedeutet das Gesetz der Anziehung,
dass es sich lohnt, sich gedanklich und emotional mehr auf die Dinge zu fokussieren,
die wir in unserem Leben auch finden möchten.

Zudem bedeutet es, dass wir oft Menschen und Dinge um uns herum haben,
die unserer Orientierung und unserem Denken entsprechen.
 

 

Jun
02

Das Spiel des Lebens

EKG

Stelle Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:


Jeden Morgen, stellt Dir die Bank 86400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

 

Die erste Regel:
Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen,
Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen,
Du kannst es nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank eine neues Konto
mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

 

Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen:
Es ist vorbei. Das Spiel ist aus.
Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein Neues mehr.

 

Was würdest Du tun?

Du würdest Dir Alles kaufen, was Du möchtest?
Nicht nur für Dich selbst, auch für alle Menschen die Du liebst...
vielleicht sogar für Menschen die Du nicht kennst,
da Du das nie alles nur für Dich alleine ausgeben könntest...
Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen oder?

 

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:
Jeder von uns hat so eine "magische Bank" - wir sehen das nur nicht.

Die magische Bank ist die Zeit.
Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden
Leben für den Tag geschenkt
und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben.
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren,
Gestern ist vergangen.

Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,
aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.
 

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86400 Sekunden?

Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?
Fang an Dein Leben zu leben!

Versuche es!

Ich wünsche Dir viel Liebe, Glück und Freude dabei!

 

unbekannter Verfasser

SocialBookmark
Share |

Fusszeile
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail