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Archiv Apr 2012

Apr
28

Tausend Masken

 

Bitte höre, was ich nicht sage!

Lass dich nicht von mir narren.
Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.


Denn ich trage tausend Masken - Masken, die ich fürchte abzulegen.

Und keine davon bin ich.
So tun als ob, ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass dich dadurch nicht täuschen,
um Himmels Willen, lass dich nicht von mir narren.
 

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich,
als sei alles sonnig und heiter in mir,
innen wie außen,
als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle,
als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen,
so als brauchte ich niemanden.

Aber glaube mir nicht!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Darunter bin ich wie ich wirklich bin: Verwirrt, in Furcht und allein.
Aber ich verberge das.


Ich möchte nicht, dass es irgend jemand merkt.
Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Angst und fürchte mich davor,
mich anderen überhaupt auszusetzen.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann:
Eine lässige, kluge Fassade,
die mir hilft, etwas vorzutäuschen,
die mich vor dem wissenden Blick sichert,
der mich erkennen würde.


Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung.
Und ich weiß es.
Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das einzige, das mir die Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann:
dass ich wirklich etwas wert bin.

Aber das sage ich dir nicht.
Ich wage es nicht.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird.
Ich fürchte, du wirst gering von mir denken und über mich lachen. 
Und dein Lachen würde mich umbringen.
Ich habe Angst, dass ich tief drinnen in mir selbst nichts bin, nichts wert,
und dass du das siehst und mich abweisen wirst.

So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel:
eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.
Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes.
 

Ich erzähle dir alles, was wirklich nichts ist,
und nichts von alldem, was wirklich ist,
was in mir schreit;
deshalb lass dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.

Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich NICHT sage,
was ich so gerne sagen möchte,
was ich um des Überlebens willen rede
und was ich nicht sagen kann.

Ich verabscheue dieses Versteckspiel, das ich da aufführe.
Es ist ein oberflächliches, unechtes Spiel.
Ich möchte wirklich echt und spontan sein können,
einfach ich selbst, aber du musst mir helfen.
Du musst deine Hand ausstrecken,
selbst wenn es gerade das letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche.

Nur du kannst mich zum Leben rufen.
Jedes Mal, wenn du freundlich und gut bist und mir Mut machst, 
jedes Mal, wenn du zu verstehen suchst, weil du dich wirklich um mich sorgst,
bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!

Dein Gespür und die Kraft deines Verstehens geben mir Leben.
Ich möchte, dass du das weißt.
Ich möchte, das du weißt, wie wichtig du für mich bist,
wie sehr du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin, - wenn du willst.

Bitte, ich wünschte, du wolltest es.
Du  kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere.
Du allein kannst mir die Maske abnehmen,
Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt,
aus Angst und Unsicherheit befreien,
aus meiner Einsamkeit.
 

Übersieh mich nicht. 
Bitte übergeh mich nicht!
Es wird nicht leicht für dich sein.
Die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich schreie. 
 

Aber man hat mir gesagt, das Liebe stärker sei als jeder Schutzwall
und darauf hoffe ich.

Wer ich bin, willst du wissen?

Ich bin jemand, den du sehr gut kennst.
Denn ich bin jedermann, den Du triffst,
jeder Mann und jede Frau, die Dir begegnen.

 

 

Aus dem Buch "Johannes" - Lucy Körner Verlag
Original: Charles C. Finn


Apr
26

Das Gesetz der Polarität

Das Gesetz der Polarität ist das dritte hermetische Gesetz.

Es besagt, dass Alles aus einem Teil und seinem Gegenteil besteht.

So besteht Temperatur aus Hitze und Kälte, Helligkeit aus Licht und Schatten, Atmung aus Einatmen und Ausatmen...

Was aussieht wie ein Gegensatz, ist hierbei nur ein "Extrem" ein und desselben Dinges.

Selbst paradox wirkende Dinge lassen sich so zusammenbringen, denn jeder Sachverhalt vereint gegensätzliche Aspekte in sich.
Graduale Ausprägungen entstehen durch das Mischverhältnis der vereinten Gegensätze.
Interessant ist auch, dass demzufolge alle vermeintlichen Widersprüche lediglich unterschiedliche Grade desselben Dinges sind.

 
Es gibt also immer einen Pol und einen Gegenpol (Hell & Dunkel, Hitze & Kälte, Mann & Frau, Tag & Nacht, Krieg & Frieden etc...)
Zwischen den unterschiedlichen Polen kommt es zu Spannung. Spannung bedeutet, dass sich etwas bewegen will oder bewegt.
Diese Spannung bedeutet auch, dass sich etwas verändern will oder verändert.
Die Energie für die Veränderung verläuft dabei zwischen den Polen.
Ein schönes bildliches Beispiel dafür ist eine Autobatterie.
Egal, was der Strom der Batterie auch betreibt, er fließt zwischen dem + und - Pol.

In Kommunikations-, Führungs- und Coachingthemen ist uns das Wertequadrat geläufiger.

Auch in der chinesischen Philosophie und Medizin ist dieses Prinzip grundlegend. Dort findet man es als das Prinzip von Yin und Yang.

 

Yin Yang

Apr
22

Das Paradox unserer Zeit

 

Wir haben größere Häuser
– aber kleinere Familien!

Wir haben mehr Annehmlichkeiten
– aber weniger Zeit!

Wir haben mehr Diplome
– aber weniger Verstand!

Wir haben mehr Wissen
– aber weniger Urteilsvermögen!

Eine bessere Medizin
– aber eine schlechtere Gesundheit!

Wir sind den ganzen Weg bis zum Mond und zurück gereist
– aber haben Schwierigkeiten, die Straße zu überqueren, um unsere Nachbarn zu begrüßen!

Wir haben bessere Computer entwickelt, die immer mehr Informationen speichern können, um mehr Kopien zu erzeugen als je zuvor
– aber wir kommunizieren weniger!

Wir sind weit gekommen in Sachen Quantität
– aber nicht in Qualität!

Es ist eine Zeit von hastigem Essen
– aber langsamer Verdauung!

Große Menschen,
aber von kleinem Charakter!

Riesige Gewinne,
aber oberflächliche Beziehungen!

Es ist eine Zeit, in der viel im Schaufenster ist
– aber nichts im Zimmer!

 

Tendzin Gyatsho



Sehenswert...

 

 


Apr
19

Das Gesetz der Entsprechung

Das Gesetz der Entsprechung ist das zweite hermetische Prinzip.
Es ist ein sehr bekanntes Prinzip und besagt, dass der Mikrokosmos dem Makrokosmos entspricht.

In Teilen der Physik zum Beispiel, stellte man durch Zerlegung fest, dass Stoffe aus Atomen bestehen und ging dann davon aus, dass die Welt (und  vielleicht sogar das Universum) aus Atomen besteht...


Andere Formulierungen bringen das Gesetz der Entsprechung in andere Sinnzusammenhänge. Die Bekanntesten sind:

"Wie Oben, so Unten; wie Unten, so Oben"
"Wie Innen so Aussen".

Zwischen allen Dingen und auf allen Ebenen (also auch Geistig und Spirituell) sollen also Analogien / Entsprechungen existieren:

Alles was sich im Kleinen vollzieht, vollzieht sich auch im Großen.
Alles was sich innerlich vollzieht, vollzieht sich auch äußerlich.


Dieses Prinzip galt früher als eines der "mächtigsten" Prinzipien überhaupt, da die Kentniss einiger "weniger" bekannten Variablen ausreichte, um Rückschlüsse auf etwas ganz Unbekanntes und / oder Größeres zu ziehen. Fast alle Annahmen die wir machen, gehen dabei auf das Prinzip der Entsprechung zurück.

Jede Erkenntniss kann durch dieses Prinzip auf einen anderen, übergeordneten Zusammenhang übertragen werden und so können wir mit Hilfe dieses Prinzips ergründen, was sonst unergründbar wäre.

Die Hermetik ist davon überzeugt, dass dieses Prinzip der Schlüssel für alle Rätsel der Welt darstellt.

Auch heute noch erfoschen und studieren wir den Mikro-

 und den Makrokosmos 

 

 um uns die Welt und das Universum besser zu erklären.


Allerdings gibt es mittlerweile schon viele Menschen, die dieses Prinzip in Frage stellen.
In komplexen Zusammenhängen, auch zum Beispiel bei der Quantenphysik oder wenn es um Skalierungsfragen geht, scheint dieses Prinzip nicht (mehr) zu funktionieren. (Auf Youtube findet man einen Beitrag dazu unter dem Titel: "Skalierung - More Is Different (3sat Scobel)" )


 

Für uns selbst und unser eigenes Leben bleibt es aber wichtig zu wissen, dass wir durch unsere Erkenntnisse auch Zusammenhänge auf unbekannten und höheren Ebenen erklären können *Wenn wir das denn wollen* ;-)

Apr
15

Der mutigste Mann im Reich

Es war einmal ein großer König, der einen Zauberer darum bat, ihm einen wirklich mutigen Menschen für eine gefährliche Mission zu finden. Nach langer Suche brachte der Zauberer vier Männer vor seinen Meister. Der König wollte den Mutigsten herausfinden und der Zauberer sollte einen Test dafür erschaffen.

Er erschuf einen besonderen Test, eine Mutprobe.
So gingen der König, der Zauberer und die vier Männer an den Rand eines weiten Feldes, an dessen anderem Ende eine Scheune stand. Der Zauberer klärte über das Vorgehen auf: „Jeder Mann kommt einmal dran. Er wird zur Scheune gehen und bringen, was dort drinnen ist.“

Natürlich war es kein leichtes Unterfangen die Scheune zu erreichen, denn der Zauberer hatte gute Arbeite geleistet.
Der erste Mann ging über das Feld. Plötzlich brauste ein furchtbarer Sturm auf – Blitze zuckten, Donner rollte und der Boden bebte. Der Mann zögerte. Er fürchtete sich. Als der Sturm immer stärker wurde, fiel er ängstlich zu Boden. Dann ging der zweite Mann über das Feld. Der Sturm wurde so stark, dass er zum Orkan wurde. Der zweite kam weiter als der erste, doch schließlich fiel auch er zu Boden. Der dritte rannte los und überholte die anderen zwei. Aber die Himmel öffneten sich, der Boden zerteilte sich und die Scheune wackelte und krachte bedenklich. Der dritte Mann fiel zu Boden.

In sich blickend und prüfend wie es ihm geht, so begann der  Vierte ganz langsam zu gehen. Er fühlte seine Füße auf dem Boden. Sein Gesicht war weiß vor Angst. Er fürchtete sich am meisten davor, als Feigling da zu stehen. Langsam ging er an dem ersten Mann vorbei und sagte zu sich selbst: „Soweit ist alles gut mit mir. Nichts ist mir passiert. Ich kann ein Stückchen weiter gehen.“ So ging er Schrittchen für Schrittchen, zentimeterweise zur Scheune. Er gelangte schließlich dorthin und kurz bevor er den Türgriff berührte sagte er: „Soweit ist alles gut mit mir. Ich kann noch ein wenig weiter gehen.“ Dann legte er seine Hand auf die Klinke.


Sofort hörte der Sturm auf, der Boden war wieder ruhig und die Sonne schien. Der Mann war erstaunt. Vom Inneren der Scheune kam ein schmatzendes Geräusch. Einen Moment lang dachte er, dass das etwas Gefährliches sein könnte. Dann dachte er: „Mir geht’s immer noch gut,“ und öffnete das Tor. Innen fand er ein Pferd, das Hafer fraß. Daneben stand eine weiße Rüstung. Der Mann legte sie an, sattelte das Pferd, ritt zum König und dem Zauberer und sagte; „Ich bin bereit, mein König.“

„Wie fühlst du dich?“, fragte der König. „Soweit ist alles in Ordnung mit mir,“ sagte der Mann."

 


Rajneesh Chander Mohan Jain


Apr
12

Das Gesetz des Ursprungs

Das Gesetz des Ursprungs ist das erste Gesetz der hermetischen Prinzipien.


Die Beschreibung der hermetischen Prinzipien geht zurück auf die (vermutlich erdachte) Gestalt des Hermes Trismegistos. Im alten Ägypten bezeichnete man ihn als den dreimal großen Götterboten.

Diese uralten Prinzipien beschreiben nach welchen Gesetzmäßigkeiten das Universum funktioniert. Sie ermöglichen dadurch einen übergeordneten und ganzheitlichen Blick auf die Vorgänge der Welt und vorallem des Lebens. Im Volksmund nennt man sie daher auch oft die kosmischen Gesetze oder Lebensgesetze.

Ähnlich wie beim "Was ist das ist" - Prinzip geht es auch bei den hermetischen Prinzipien um "Wahrheiten", deren Halbwertszeit größer ist als ein paar Tage.
Noch heute werden diese Prinzipien im Erfolgscoaching (von Unternehmen) und auch im "ganz normalen Leben" verwendet.
Die hermetischen Prinzipien sind insofern etwas Besonderes, da ihnen auf allen Ebenen des Lebens universale Gültigkeit zugeschrieben wird!!


 

Soweit so gut, hier nun also das erste Prinzip:

Alles Materielle ist vom Geist erschaffen.

Diesem Prinzip liegt also die Auffassung zugrunde, dass ALLES Geist ist.
Mit anderen Worte heißt es, dass eine Tasse die Welt nicht kennt! - Und das liegt nicht nur daran, dass eine Tasse keine Augen hat .

Durch dieses Prinzip lässt sich alles (für uns) Existierende auf denselben Ausgangspunkt zurückführen -> Richtig, unseren Geist.

Konsequent "zuende" gedacht bedeutet es, dass wir innerhalb dieses Geistes existieren und uns darin bewegen.
("Die Wissenschaft des Reich werdens" uvm. lässt Grüßen....)

Was auf den ersten Eindruck abstrakt oder religiös und fragwürdig erscheint, sagt aber eigentlich nur,

- dass Tassen die Welt nicht kennen *nein, Scherz am Rande*

dass jeder Mensch in der Lage ist, sein (Er)-Leben selbst zu bestimmen und nach seinem eigenen Verständnis zu gestalten.
 

Gedanken entsprechen dabei unserer ursprünglichen Schöpfungskraft. 


 

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

aus dem Talmut

 



Zum Abschluß noch ein kleines Video: 
 

 

 

Apr
08

Der Ritter mit der rostenden Rüstung

 
Es war einmal ein Ritter. Er war für seine Rüstung weithin bekannt.
In ihr schimmerten sich die Sonnenstrahlen so hell, dass die Leute des Königreiches schworen,
die Sonne im Norden aufgehen oder im Osten untergehen gesehen zu haben,
wenn der Ritter in die Schlacht zog. Und er zog sehr oft in die Schlacht.

Jahrelang setzte der Ritter alles daran, die Nummer eins im Königreich zu sein.
Ein strahlender Ritter der Allem standhielt und zum Sinnbild für das Gute, Leuchtende und Herrliche.


Es genügte die bloße Erwähnung eines Kreuzzuges und der Ritter legte sich die Rüstung voller Begeisterung an,
bestieg sein Pferd und ritt in jede Richtung.
Seine Vorfreude war so groß, das er bisweilen sogar in mehrere Richtungen ritt.

Immer wieder gab es eine neue Schlacht zu gewinnen, immer wieder war ein neuer Drachen zu erlegen.
Mit der Zeit vernarrte sich der Ritter dermaßen in seine Rüstung,
dass er sie auch zum Abendessen und manchmal sogar zum Schlafen anlegte.
Bis er sie eines Tages gleich gar nicht mehr abnahm.
Irgendwann konnten auch seine Angehörigen ihn sich nicht mehr ohne seine Rüstung vorstellen."

Er was sehr glücklich so strahlend und ruhmreich zu leben.

Doch mit der Zeit änderte sich etwas. Niemand wusste Genaueres,
aber viele gaben einem geheimnisvollen Zauber die Schuld an des Ritters misere.

Er selbst wusste nur, dass er eines Morgens aufwachte und mächtig in der Klemme steckte:

Strahlend, sehr erfolgreich und immer in seiner glänzenden Rüstung, hatte er kaum noch etwas anderes im Kopf als seine Kreuzzüge und Drachen.


Sein Sohn hatte ihn noch nie ohne Rüstung gesehen und seine Frau drohte ihm, ihn zu verlassen.
Sie verlangte von ihm, dass er seine Rüstung ausziehe, damit sie ihn endlich wieder ansehen und berühren könne.
Aber ach – der Ritter kam nicht aus seiner Rüstung.
Wie angewachsen schien das Eisenkleid und keiner konnte es ihm ausziehen…

Zu allem Überfluss stellte der Ritter dann plötzlich fest, dass sich seine Rüstung abnutzte.
Sie strahlte nicht mehr so schön wie früher und hier und da glaubte er Leute sagen zu hören, dass seine Rüstung anfing zu rosten.


Und so begab er sich eines Tages, auf einen Kreuzzug der besonderen Art...

 

 

Inspiriert durch das Buch
"Der Ritter in der rostenden Rüstung"
von
Robert Fischer


Apr
05

Das Prinzip der Erkenntnis

 "Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung..."

 So oder so ähnlich könnte man das Prinzip der Erkenntnis "verpacken".

Hierbei geht es meist darum seinen Standort zu bestimmen, eine Bestandsaufnahme zu machen oder auf andere Art seine Situation zu erfassen.

Der Elefant würde dabei vermutlich feststellen, dass er angekettet ist, der Pflock 20 Zentimeter in die Erde ragt und er viele hundet Kilo (also mehr als den Pflock) bewegen kann.

Einsichten und Erkenntnisse sind nicht immer leicht zu akzeptieren und schön...

 

...ABER...

Sie sind unglaublich wertvoll !!!

 

In unserem Elefanten könnte sich zum Beispiel durch die Erkenntnis die Idee breit machen, dass er dochmal im Porzelanladen vorbeischaut. *oder so* 

Vielleicht kommt er auch einfach nur auf die Idee den Pflock rauszuziehen und sich zu entscheiden, freiwillig sitzen zu bleiben.
Kost und Loggi sind ja nun auch nicht zu verachten und so hat er eine Form der SELBSTBESTIMMUNG und Freiheit umgesetzt.


 

Wie kommen wir nun zu unseren Einsichten und Erkenntnissen?  

 

Im Allgemeinen bauen wir da auf die Wissenschaft.
 

(Da kümmern sich dann also die Jungs drum, die besonders gute und
nachhaltige Bestandsaufnahmen nach definierten Methoden machen können.
Wenns nicht die Wissenschaftler sind, sinds bei Ihnen vlt. die Esoteriker...)

 

Im Besonderen (vorallem, wenn es um unser eigenes Leben geht) sind wir dabei allerdings auf uns selbst gestellt !!!
Wir benötigen die Erkenntnisse und Einsichten für unser Handeln selbst.
Die Erkenntnisse und Einsichten anderer nutzen uns meist recht wenig,
es sei denn sie führen zu Einsichten und Erkenntnissen in uns...

 

Wir können nun also einen Zettel und Stift oder Symbole nehmen, um uns die Dinge zu verdeutlichen...

Wir können ein ehrliches, herzliches, persönliches Gespräch führen...

Wir können ein Tagebuch schreiben...

Wir können meditieren und / oder unsere Intuition befragen....

Wir können Kurse besuchen...

Bücher lesen....

...und noch vieles mehr...

...nur abgeben können wir diesen Job nicht.


 

Und was machen wir dann mit unseren Einsichten und Erkenntnissen?

 

Das Wichtigste ist:

In Ihrem Rahmen entwickeln wir unsere Visionen
UND treffen unsere Entscheidungen!

 

Unsere Visionen und heutigen Entscheidungen bestimmen zu einem großen Teil
unsere Erfahrungen und Erwartungen => also unsere Zukunft!!

 


 

Ein anderer Spruch, der dieses Prinzip gut verpacken könnte ist:

 

"Wissen ist Macht !"

 

...allerdings ist hier kein Allgemeinwissen bzw. keine Gedächtnisleistung *oder so* gemeint


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