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Archiv Mär 2012

Mär
31

Der angekettete Elefant

 
Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert.
Am meisten gefielen mir die Tiere.

Vor allem die Elefanten hatten es mir angetan.

Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht,
seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau.

Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt
blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.

Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz,
das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte.

Und obwohl die Kette mächtig und schwer war,
stand für mich ganz außer Zweifel, daß ein Tier, das die Kraft hatte,
einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen,
sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.

Das Rätsel, warum der Elefant nicht floh beschäftigt mich noch heute.
Was hält ihn zurück?
Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen.
Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten.
Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei.
Meine nächste Frage lag auf der Hand: »Und wenn er dressiert ist, warum muß er dann noch angekettet werden?«

Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben.
Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran,
wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, daß zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war,
die Antwort auf die Frage zu finden:

Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist.

Ich schloß die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor.
Ich war mir sicher, daß er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht.
Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt.

Ich stellte mir vor, daß er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert,
und am nächsten Tag wieder, und am nächsten …
Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages,
das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.

Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht,
weil der Ärmste glaubt, daß er es nicht kann.

Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat,
in sein Gedächtnis eingebrannt.

Und das Schlimme dabei ist, daß er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat.
Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

 

...und nie wieder ist er andere Wege gegangen als den Kreis um den Pflock
oder in der Manege.


 

von Jorge Bucay  
"Komm ich erzähl Dir eine Geschichte"
leicht geändert

 

 



Zum Abschluß noch etwas von Einstein, dass ich an anderer Stelle schonmal zum Thema "Umsetzungsprobleme" schrieb.

Einsteins These lautet:

„Probleme, die durch eine Art unseres Denkens und Handelns entstanden sind,
können nur durch eine andere Art des Denkens und Handelns gelöst werden“.

 
In einer etwas anderen Formulierung:


“Wenn Sie etwas haben möchten, was Sie noch nie hatten,
müssen Sie etwas tun, was Sie noch nie getan haben.”
 



Manchmal, so scheint es, müssen wir dafür offensichtlich erst feststellen, dass wir Fähigkeiten haben, die wirklich unglaublich sind


Mär
30

Das Prinzip, der Zukunft eine Chance zu geben

Dieses Prinzip wird deutlich, wenn wir uns vorstellen:

Wir haben uns für das Leben entschieden und den Vorwärtsgang eingelegt.
Wir sitzen nun also am Steuer und Folgendes wird uns klar:

Es gibt VIELE WEGE (die nach Rom führen), die wir fahren können, auch wenn wir fast immer die Gewohnten verwenden.
 



In einer Situation nach vorne blickend haben wir also immer unendlich viele Möglichkeiten, auch wenn wir den wenigsten davon tatsächlich eine Chance geben!

--> Mal macht unser Autopilot einen perfekten Job, der uns auf den üblichen Wegen hält

--> Mal ist der Energiesparmodus beim Mitlaufen wunderbar wirksam

--> Mal glauben wir zu wenig Informationen zu haben, um uns für neue Wege entscheiden zu können

--> Mal trauen wir uns bestimmte Strecken nicht zu und bleiben lieber auf den Vertrauten

--> und Vieles, Vieles mehr....
 



Der Zukunft eine Chance zu geben, bedeutet also oft BEWUSST MÖGLICHKEITEN ZU SCHAFFEN, um überhaupt bewusste Entscheidungen treffen zu können

--> Mal geht es darum den Autopiloten zu unterbrechen (...und zB nicht in Wut Dinge zu machen die man selbst nicht braucht)

--> Mal geht es darum selbst Energien zu investieren

--> Mal geht es darum Kontrolle abgeben zu können und zu akzeptieren, das man nicht Alles vorher Wissen kann

--> Mal geht es darum mutiger zu sein und das Abenteuer zu sehen

--> und Vieles Vieles mehr...
 



Manchmal findet man dieses Prinzip auch unter dem Pseudonym: "Der Realität eine Chance geben...."

Das macht dann besonders deutlich, dass "in der Wirklichkeit / Realität" alle Möglichkeiten gegeben sind, auch wenn wir uns bewusst darum kümmern müssen sie zu sehen - uns bewusst zu machen.
 



Wir können dieses Prinzip übrigens sehr leicht üben, indem wir uns öfter mal solche Dinge fragen:

 

Was wäre in dieser Situation jetzt mein Optimum?

Welche 5 Möglichkeiten (ausser der einen, die ich bisher sehe) gibt es noch?

 

Manchmal fällt es uns besonders schwer, uns Möglichkeiten bewusst zu machen. ZB wenn wir uns sehr mit unseren Gedanken und Gefühlen identifizieren.

Hier können Mantren / Tipi und Achtsamkeit / Mindfullness wertvolle Werkzeuge sein...
 


Mär
25

Du bist wertvoll!

 
Ein Trainer in einem seiner Seminare mit ca 200 Leuten:

Er startete, indem er einen Scheck von 40 EURO hoch hielt und fragte: “Wer möchte diesen Scheck haben?”

Alle Hände gingen hoch.

Er sagte: “Ich werde diesen 40 EURO Scheck einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich noch etwas machen.”

Er zerknitterte den Scheck.

Dann fragte er: “Möchte ihn immer noch jemand haben?”

Wieder gingen alle Hände nach oben.

Er fragte: “Was ist, wenn ich das tue?”

Er warf den Scheck auf den Boden und rieb ihn mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund.

Nachdem er ihn aufhob, war er war zerknittert, hatte Löcher und war völlig dreckig.

“Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?”

Wieder gingen alle Arme in der Luft.

Nun sagte er:

“Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.

Was auch immer mit dem Geld geschah:

Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es ist und war immer und stets 40 EURO wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden.

Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben.

Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären.

Aber egal was passiert ist, oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren.

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die Dich über alles lieben.

Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, oder wie wir aussehen

… sondern dadurch das Du bist.

Du bist was besonderes und wertvoll – Vergiss das NIEMALS!

 

 
Verfasser unbekannt und leicht geändert
 
 
 
Oft folgt bei dieser Geschichte noch der Zusatz:
 
Und denk daran: Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachleute die Titanic.”

Mär
24

Das Prinzip der Entscheidung für das Leben

Wenn wir uns mit dem Thema Entscheidungen beschäftigen erfahren wir, dass selbst unsere eigenen Entscheidungen schon getroffen sind, bevor sie uns bewusst werden

 

Logo, muss es da eine Absicht geben, sonst würden wir nichts entscheiden. Wenden wir das "Was ist das Ist - Prinzip" auf unsere Entscheidungen an kommt Folgendes raus:

 


 

Meine Entscheidung ist.

Sie ist nicht die, die ich suche

Sie ist nicht so, wie sie mir passt

Sie ist nicht so, wie ich sie will

Sie ist nicht so, wie sie sein sollte

Sie ist nicht so, wie sie mal war

Sie ist wie sie jetzt ist

Meine Entscheidung ist, wie sie ist.
  


 

Es gibt natürlich jede Menge Entscheidungen, die wir den Tag über unbewusst treffen. Schon Allein bei der Autofahrt zu unserem Arbeitgeber, scheinen wir sogar den Autopiloten (je nach Dauer der Firmenzugehörigkeit ;) ) vollautomatisch einzuschalten....

 

Das Prinzip der Entscheidung für das Leben wird am schönsten durch diesen Spruch deutlich:

 

Das Leben können wir nur rückwärts verstehen. Vorwärts leben wir es....

 

Sehr schön ist auch dieser Ausschnitt aus dem Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button", in dem Synchronizität deutlich wird:

 


Mär
18

Die Schwierigkeit es Allen recht zu machen


Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.

Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

"Der arme Junge", sagte da ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, daß das kleine Kind sich müde läuft."

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft."

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.

"Hat man so was schon gesehen?" keifte eine schleierverhangene Frau, "solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!"

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

 


Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen,
machte sich ein Fremder über sie lustig:
"So dumm möchte ich nicht sein.
Wozu führt ihr denn den Esel spazieren,
wenn er nichts leistet,
euch keinen Nutzen bringt
und noch nicht einmal einen von euch trägt?"


Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul
und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

"Gleichgültig, was wir machen", sagte er,
"es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist.

Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten."

 

 

Aus "Der Kaufmann und der Papagei" von Nossrat Peseschkian



Mär
15

Das Prinzip der Absicht

Die Absicht ist eines der wichtigsten Prinzipien für unser Leben.

Ohne eine Absicht könnten wir zum Beispiel die grossen Steine im Zeitmanagement nicht identifizieren.
Auch die Frage, ob wir erfolgreich sein werden, hängt mit unserer Absicht zusammen.
So gibt es viele Menschen, die der Meinung sind, dass wenn unsere Absichten ganzheitlich sind, wir eben auch von vielen Stellen aus dem Ganzen inspiriert werden und uns begeistern lassen können. (Oder uns tragen lassen können, wenn mal was nicht klappt).

Hinter unserem Denken wird oft eine Absicht "vermutet" und es kann uns passieren, dass wir daran "gemessen" und eingeschätzt werden.

Seit langer Zeit beschäftigen wir Menschen uns mit "der Absicht"...
 


 

"Alles, was die Natur anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut.
Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von
Erscheinungen nach Regeln;

und es gibt überall keine Regellosigkeit."

Immanuel Kant

 


"In den Werken des Menschen wie in denen der Natur
sind eigentlich die Absichten
vorzüglich der Aufmerksamkeit wert

Johann Wolfgang von Goethe

 


"Was uns die außerordentliche Festigkeit des Glaubens an Kausalität gibt,
ist nicht die große Gewohnheit des Hintereinanders von Vorgängen,
sondern unsere Unfähigkeit,

ein Geschehen anders interpretieren zu können

als ein Geschehen aus Absichten."

Friedrich Nietzsche

 


"Denn Liebe, die etwas anderes sucht als die Offenbarung
des eigenen Mysteriums, ist nicht Liebe,
sondern nur ein ausgeworfenes Netz:
und nur das Nutzlose wird gefangen."

Khalil Gibran, Der Prophet


 

"Die Absicht, daß der Mensch glücklich sei,
ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten."

Sigmund Freud

 

 

"Die Natur würfelt nicht."

Albert Einstein


 

„Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen.“

Ambrosius von Mailand

 


 

Wie steht es nun um unsere Absicht?

Unsere Absicht erfinden wir nicht. Unsere Absicht ist nicht zufällig. Unsere Absicht entdecken wir. Oft folgen wir unserer Absicht unbewusst und ohne das wir es wissen. Ausgerechnet bei der Absicht haben viele Menschen den Eindruck, dass sie zufällig darauf stossen

Unsere Absicht ist wie ein Kompass, der uns zeigt, ob wir (absichtlich) leben oder eher nicht….

Unsere Absicht ist nicht unser Ziel. Sie ist wie eine Himmelsrichtung. Immer wenn wir nach Westen gehen, bleibt da noch genug Westen übrig, um “vorwärts” zu kommen.

Eine Absicht wird nie beendet. Sie erfüllt sich in jedem Moment, in dem wir absichtlich Leben und es auch bemerken.
Absichten klingen zB so:

- Ich bin ein liebevoller Energiegeber.

- Ich bin ein ewiger Schüler.

- Ich bin ein eifriger Diener.

- Ich bin ein großmütiger Herrscher.

Zu entdecken, welche Absicht ich “offensichtlich” in mir trage. Was mich also glücklich macht, mein Leben ausfüllt, was ich kann, bzw. wofür ich gemacht bin, was mich absichtlich leben lässt…

…ist meiner Meinung nach das wichtigste Geheimnis, dass es zu “lüften” gilt ;)

 


 

In seiner Show Glücksbringer spricht Eckard von Hirschhausen von einem Pinguin. Ich finde diese Geschichte wunderbar. Die Absicht des Pinguins klingt vermutlich so:

-> Ich bin ein guter Schwimmer.

(Er wird das Wasser lieben und das Wasser wird ihn lieben...)

 

 

 

 

 

Mär
10

Zeitmanagement


 

Eines Tages wurde ein alter Professor von einer Elite-Uni gebeten,
ein Referat zum Thema "Zeitmanagement" zu halten.

Der Kurs war für eine Gruppe von 15 Top-Managern bestimmt,
die sich in einer 5 tägigen Tagung dem Thema widmeten.


Da es sich um ein vielschichtiges Thema handelte und ein Highlight die Präsentation der neuesten Softwaretools waren,
hatte der alte Professor nur eine Stunde zur Verfügung, um sein Wissen zu vermitteln

Der alte Professor stand vor dieser Elite von Managern, die bereit waren, sämtliche Einzelheiten des Referates dieses Experten aufzuschreiben.

Er beobachtete sie, einen nach dem anderen, langsam, und sagte:
 

"Wir werden ein Experiment machen".


Der alte Professor nahm unter dem Tisch, der ihn von den Teilnehmern trennte, ein riesiges Glas hervor und stellte es auf den Tisch.
Dann nahm er große Steine und legte sie vorsichtig einen nach dem anderen in das Glas.
Als es unmöglich war in das Glas noch einen zusätzlichen Stein hinzuzufügen, blickte der alte Professor zu seinem Publikum und fragte:

"Ist das Glas voll?"

Alle antworteten: "Ja!"

Er wartete noch ein paar Sekunden und fragte: „Wirklich ?“

Dann holte er unter dem Tisch einen Behälter voll Kies hervor.
Mit Sorgfalt kippte er diesen Kies auf die grossen Steine und schüttelte das Glas leicht dabei.
Der Kies dringte durch die Steine....bis zum Glasboden.
Der alte Professor blickte auf sein Publikum und fragte wieder:

„ Ist das Glas voll?“

Dieses Mal durchschauten die Schüler sein Spielchen.
Einer davon antwortete: „Sehr wahrscheinlich nicht !“

„Gut“ antwortete der alte Professor.

Nun holte er unter dem Tisch einen Eimer voll Sand hervor.
Vorsichtig kippte er den Sand in das Glas.
Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies.
Er fragte noch einmal:

„ Ist das Glas voll ?“

Dieses Mal ohne zu zögern und gemeinsam, antworteten die starrenden Teilnehmer
„ Nein !“

„ Gut!“ antwortete der alte Professor.

Wie es zu erwarten war, nahm der alte Professor einen Wasserkrug und füllte das Glas bis zum oberen Rand.
Er blickte auf seine Gruppe und fragte:

„Welche grosse Wahrheit lässt sich mit diesem Experiment beweisen ?“

Ein Teilnehmer, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete:

„ Das beweist, dass wenn man auch glaubt, die Agenda sei vollständig voll,
man immer neue Termine, neue pendente Sachen hinzufügen kann,
wenn man wirklich will."

„Nein !“ antwortete der alte Professor "Das ist nicht die grosse Wahrheit des Experimentes!
Die grosse Wahrheit ist, dass sich das Glas nicht mit allen Dingen füllen lässt, wenn man nicht mit den großen Dingen startet.

Ein grosses Schweigen herrschte plötzlich. Jeder wurde sich der Wahrheit dieser angebrachten Äusserung bewusst.

"Nun", sagte der Professor zu seinen -Studenten-,
" Ich möchte, dass sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist!
Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben wie ihre Familie, ihr Partner, ihre Gesundheit, ihre Kinder
Dinge, die - wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben - ihr Leben immer noch erfüllen würden.
 

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. ihre Arbeit, ihre Wohnung, ihr Haus oder ihr Auto.
 

Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben.
Wenn sie den Sand zuerst in das Glas füllen bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.
So ist es auch in ihrem Leben wenn sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden haben sie für die großen keine mehr.
 

Achten sie also zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand

Der alte Professor machte eine Pause und fragte dann:

„WELCHE SIND DIE GROSSEN STEINE IN IHREM LEBEN ?“

Ein Manager scherzte: "Die, die ich am häufigsten beiseite schiebe..."

Und der Professor fuhr fort.

Ja, da sie zuerst ins Glas kommen,
werden sie am häufigsten bewegt, damit Sie den Platz nutzen können.

Dann machte er wieder eine Pause und fuhr fort

"Meine Herren, was man sich merken muss, ist:
wie wichtig diese grossen Steine in unserem Leben sind.


Wenn man sie nicht zuallererst in unser Leben bringt,
läuft man Gefahr, das Leben zum Scheitern zu bringen.

Wenn man der Lappalie (dem Kies, dem Sand) den Vorrang gibt, füllt man sein Leben mit Nichtigkeiten und die kostbare Zeit,
um uns den wichtigsten Elemente unseres Lebens zu widmen, wird uns zum Teil fehlen.


Also vergessen sie GRADE NACH DIESEN 5 TAGEN nicht, sich die Frage zu stellen:
 

„Welches sind die GROSSEN STEINE meines Lebens?
...und diese zuerst in ihr Glas (Leben) zu füllen.....“

Mit einer freundlichen Handbewegung verabschiedete
sich der alte Professor von seinem Publikum und
verliess langsam den Saal....
 


Der Rest ist nur "Sand" ;-)

Mär
08

Das Prinzip des Seins - Was ist das ist

Wenn ich meinen heutigen Post mit Aristoteles drei Sieben (vgl. die drei Siebe) sieben würde, sehe es wie folgt aus:


Im Sieb der Wahrheit würde das erste universale Prinzip, wie ein Goldstück, erhalten bleiben.

Nun gibt es aber Halbwertszeiten bei Wahrheiten. Nachrichten zB sind nach wenigen Minuten oft schon wieder "wertlos". Nicht so bei diesem Prinzip. Die Wahrheit in ihm überdauert sehr lange Zeiträume und seine Halbwertzeit ist daher sehr hoch.

Im Sieb des Guten würde das Prinzip bestehen bleiben. Es steckt viel Wertschätzung, Liebe und Anerkennung im ersten universalem Prinzip.

Zum dritten Sieb kann ich nicht viel schreiben. Es würde mich allerdings freuen, wenn Ihnen das Prinzip helfen könnte oder es  Sie inspiriert.
Über seine Notwendigkeit, sollten Sie selbst entscheiden.

Das erste universale Prinzip in unserem Blog ist *Tommelwirbel*....

 
 


Das Prinzip des Seins - Was ist, das ist!


Jorge Bucay beschrieb dieses Prinzip, wie ich finde, sehr gut:


Was ist, Das ist!




Die Wirklichkeit ist


-- Die Wirklichkeit ist nicht so, wie ich sie gern hätte --

-- Sie ist nicht so, wie sie sein sollte --

-- Sie ist nicht so, wie man mir erzählt hat, dass sie sei --

-- Sie ist nicht so wie sie einmal war --

-- Und sie ist nicht so, wie sie morgen sein wird --

Die Wirklichkeit ist, wie sie ist!




Ich bin

-- Ich bin nicht der, der ich sein möchte --

-- Ich bin nicht der, der ich sein sollte --

-- Ich bin nicht der, den meine Eltern gern in mir sähen --

-- Ich bin nicht der, der ich mal war --

-- Ich bin nicht der, der ich mal sein werde --

-- Ich bin gut so, wie ich bin und darf genauso sein --

Ich bin, wer ich bin




Du bist

Das heißt:

-- Du bist nicht der, den ich in Dir suche --

-- Du bist nicht so, wie es mir paßt --

-- Du bist nicht so, wie ich Dich will --

-- Du bist nicht der, der Du mal warst --

-- Du bist nicht der, der Du sein wirst --

-- Du bist wie Du bist! --

Du bist der, der Du bist 




Dieses Prinzip kann man beliebig erweitern....
...zum Beispiel so:



Unsere Beziehung ist!

Das heißt:

-- Sie ist nicht die, die ich suche --

-- Sie ist nicht so, wie sie mir passt --

-- Sie ist nicht so, wie ich sie will --

-- Sie ist nicht so, wie sie sein sollte --

-- Sie ist nicht so, wie sie mal war --

-- Sie ist nicht so, wie sie sein wird --

Unsere Beziehung ist, wie sie ist



 

L(i)eben heißt in diesem Kontext soviel wie:

Sich selbst mit seiner inneren Wahrheit zu akzeptieren.
Dem anderen den Raum zu öffnen, damit er er sein kann, WER er ist.
Ja, zur Wirklichkeit sagen...
....und die Beziehung(en) nicht zu beurteilen.


Man könnte dieses universale Prinzip auch das Prinzip des Annehmens und Integrierens nennen.
Aus meiner Perspektive ist es eines der grundlegensten Prinzpien überhaupt.



Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Zeit.....


Mär
03

Die drei Siebe

Einst lief Sokrates durch die Strassen von Athen.
Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu.
„Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“

„Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates.
„Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“

„Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht.

„Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor.
„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit.
Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“

„Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“

„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten?
Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“

Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“

„Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb.
Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“
„Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann.

„Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst,
nicht wahr ist,
nicht gut ist
und nicht notwendig ist,
dann vergiß sie besser und belaste mich nicht damit!“

Mär
01

Die Perspektive


In Gesprächen höre ich oft Dinge wie:
"Ja, als Aussenstehender ist es leichter zu erkennen, was gut wäre."
- oder -
"Wenn man selbst involviert ist, sieht man die Lösung nicht so leicht"
Kommt Ihnen das bekannt vor? Mir schon...

 

Quack :-)
 
Oft ist es gar nicht so einfach die Froschperspektive zu verlassen und eher auf die Dinge zu schauen, als von den Dingen "bewegt" zu werden.

Bzw. zwischen den Bäumen zu spazieren und "den Wald" zu sehen ;-)

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich hier eine Reihe von Prinzipien vorstellen, die genau das ermöglichen sollen:

"Die Draufsicht"
"Den Wald zu sehen, obwohl man darin spazieren geht"
Das Leben oder die Welt, "obwohl" wir darin leben....

Ich möchte Sie mit dieser Reihe von Prinzipien einladen, immer mal wieder die Perspektive zu ändern.

Den Alltag kurz zu verlassen und auf das Leben / die Welt zu schauen.

Sie können diese Prinzipien gerne gedanklich hin und her bewegen und überprüfen...
...genau dafür sind Sie da.

Kommentare werden hier moderiert und sind nach Anmeldung möglich.

Ich empfehle Ihnen gern ein Tage- oder Notizbuch zu führen und sich inspirieren zu lassen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit, lieber Leser !

Bernd Matuschek

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